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Einzelsport Jugend  

(Süd-)Schwaben beim FutureCup

Im Tischtennissport wird die Bayerische Meisterschaft der Jugend U11 als sogenannter „FutureCup“ bezeichnet. Drei Talente aus dem Tischtennisbezirk Schwaben-Süd waren dabei.

Mit dem Ausrichter, der TSG Thannhausen, war die Fahrt zur ihrer ersten Bayerischen Meisterschaft für die drei Talente aus Schwaben-Süd nicht sonderlich weit.

Beim FutureCup treten die besten Jugendspieler unter 11 Jahren aus ganz Bayern gegeneinander an. Jungen und Mädchen spielen in getrennten Spielklassen mit einem Starterfeld von jeweils 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Nicht wie sonst bei den Bayerischen Meisterschaften üblich,
gibt es beim FutureCup keine Qualifikation durch Turniere. Spielberechtigt ist, wer von den 16 Bezirksjugendwarten direkt nominiert wird. Jeder Bezirksjugendwart kann zwei Jungen und zwei Mädchen aus seinem Bezirk nominieren. Für Schwaben-Süd übernahm folglich Marc Pleyer die
Nominierungen.

Bei den Jungen wurden Vincent Kraus (TSV Leuterschach) und Luis Büdenbender (TSV Ebersbach) an den Start geschickt. Vor allem Luis erwischte einen Sahnetag: In der Vorrunde gewann er zwei von drei Spielen und kam somit in die Endrunde um die Plätze 1. - 16. Dort gewann er das Achtelfinale, verlor dann aber leider das Viertelfinale gegen den späteren Bayerischen Meister, Willy Haas (TTC Kist). Das Turnier war für Luis aber noch nicht zu Ende und er erkämpfte sich noch den verdienten 7. Platz. Für Vincent war das Turnier auch ein Erfolg: Er blieb zwar in der Vorrunde glücklos und spielte somit in der Endrunde um die Plätze 17. - 32., konnte sich aber einen tollen 28. Platz sichern.

Bei den Mädchen machte sich die Nominierung von Marla Hock (TSV Durach) mehr als bezahlt. Schließlich bekam sie zur Teilnahme am FutureCup extra noch eine Spielberechtigung und war die einzige Spielerin im gesamten Teilnehmerfeld ohne TTR-Wertung. In der Vorrunde war Marla noch
nicht „warm“ und ging mit einer Bilanz von 1:2 in die Endrunde um die Platzierungen 17. - 32. Ab dann drehte sie aber auf: Marla verlor keines der folgenden vier Spiele mehr und gewann damit sogar das „Finale“ um den 17. Platz gegen Sarah Alves (SV DJK Heufeld). Mit dieser tollen Leistung sicherte sie sich die bestmögliche Platzierung nach der glücklosen Vorrunde.

Bayerische Meisterin bei den Mädchen wurde Rosalie Lex (ASV Eggstätt). Der Tischtennisbezirk Schwaben-Süd gratuliert den drei Startern - Marla, Luis und Vincent - zu ihren tollen Leistungen und freut sich auf die weiteren sportlichen Erfolge.

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