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Personal/Hintergrund  

Rückblick 2019, Ausblick 2020 mit Personen aus dem BTTV (Teil 2)

Funktionäre, Fachwarte, Spielerinnen und Spieler antworten

Oben von links: Krisztina Toth, Rita Lindner, Michael Hagmüller, Ha-Pe Koller.Unten von links: Michael Hellwig, Daniel Rinderer, Gunther Czepera (Collage: BTTV)

Wir haben Funktionäre, Fachwarte, Spielerinnen und Spieler aus dem BTTV gefragt, was sie 2019 bewegt hat, privat oder im Tischtennis, und was ihre Wünsche für die Sportart 2020 sind. Hier sind ihre Antworten, Teil 2.

Zum ersten Teil

Daniel Rinderer (Jugend-Nationalspieler, Mitglied LZ München)

Das Ereignis von 2019 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
"Unser Aufstieg mit dem FC Bayern München in die 3. Bundesliga, das war eine kleine Sensation. Bis jetzt spielen wir auch besser als erwartet."

Das hat mich 2019 im Tischtennis am meisten gefreut:
"Die Bronzemedaille mit dem deutschen Jungen-Team bei der EM."

Das wünsche ich mir für 2020 im Tischtennis:
"Ich würde gerne bei der Deutschen Meisterschaft im Doppel ins Finale kommen und im Einzel eine Medaille gewinnen. Außerdem die EM spielen und die 3. Liga halten."

Michael Hagmüller (Geschäftsführer Bayerische Tischtennis-Akademie)

Das Ereignis von 2019 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
"Das ist sicherlich der BTTA-Kongress mit über 100 Trainern und 27 Referenten, welche die Veranstaltung zu einer der größten Tischtennis-Trainermaßnahmen in Deutschland werden lässt."

Das hat mich 2019 im Tischtennis am meisten gefreut:
"Die erfolgreiche Oberliga-Relegation meines Heimvereins TSV Starnberg."

Das wünsche ich mir für 2020 im Tischtennis:
"Einen Olympia-Titel für Deutschland."

Krisztina Toth (Verbandstrainerin)

Das Ereignis von 2019 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
"Sportlich waren die DTTB Top 48 und Top 24 Turniere sowie die China-Reise mit dem BTTV im Mai herausragend. Privat hat mich die Bewegung zum Klimaschutz sehr beschäftigt."

Das hat mich 2019 im Tischtennis am meisten gefreut:
"Die Weiterentwicklung der BTTV-Kader- und Zielspieler, sowohl sportlich als auch menschlich, sowie die Teamarbeit mit meinen Kollegen. Privat mein Abschneiden in der 3. Bundesliga."

Das wünsche ich mir für 2020 im Tischtennis:
"Viele bayerische Teilnehmer bei der Jugend-EM, eine positive Entwicklung der bayerischen Talente und dass ich gesund bleibe."

Gunther Czepera (BTTV-Vizepräsident Sport)

Das Ereignis von 2019 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
"Das größte bzw. emotionalste Ereignis 2019 fand in meinem Bekanntenkreis statt. Ein ehemaliger Feuerwehrkollege wurde nach langjährigem Studium im Bamberger Dom zum Priester geweiht und ich durfte ihn als örtlicher Gemeinderat am Abend in unserem Ort Maineck in Empfang nehmen. Tags darauf feierte er seine Primiz und dort sprach ich als Vertreter der Vereine das Grußwort. Dieses ganze bis in Detail geplante Ritual mit mehr als 20 Priestern und Ehrengästen war schon sehr beeindruckend."

Das hat mich 2019 im Tischtennis am meisten gefreut:
"Für große Freude sorgt bei mir der Zuspruch zu unserem TT-Zentrums in München bei unseren Jugendlichen. Dabei finde ich besonders die Einstellung von Daniel Rinderer, der ja als Vorreiter in dieser Sache gilt, mehr als lobenswert. Es zeigt auch, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind und auch weiter für unser Zentrum kämpfen sollten. Ich hoffe, dass bald die Weichen gestellt werden."

Das wünsche ich mir für 2020 im Tischtennis:
"Ein positives Signal von allen Entscheidungsträgern für unser TT-Zentrum. Zudem wünsche ich mir von hohen Funktionsträgern im Tischtennis, dass sie ihre Einstellung zu demokratischen Entscheidungen und Wahlen überdenken. Nur so kann eine fruchtbare und erfolgreiche Arbeit im Sport zustande kommen. Und ganz besonders wünsche ich mir viele nette Gespräche mit unserem Ehrenpräsidenten Peter Kuhn, der erst seinen 95. Jubeltag feiern durfte, und vor dessen Lebensleistung für den BTTV ich den allergrößten Respekt habe."

Hans-Peter Koller (Fachwart für Mannschaftssport)

Das Ereignis von 2019 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
Die Plattform, die der Umwelt-Greta bis heute bereitet wird. Im Ansatz sind ihre Gedanken ja diskussionswürdig. Aber Schülern während der Unterrichtszeit ein Demonstrationsrecht zu gewähren und dies im Nachhinein von der Bundesregierung folgenlos zu sanktionieren ist ein weiterer Fingerzeig, warum es mit unseren etablierten Parteien abwärts geht. Fridays for future gerne. Aber erst nach der regulären Unterrichtszeit.  

Das hat mich 2019 im Tischtennis am meisten gefreut:
"Meisterschaften und Aufstiege aller Mannschaften meines TV Miesbach. Durch die Gebietsreform kam das Oberland mit Pfaffenwinkel und Werdenfels zusammen und hier nicht mit den Herren I in die BOL aufzusteigen, wäre ein Rückschritt gewesen. Aber jetzt passt`s. Und wenn bei mir im Vereins-Jugendtraining neun Tische nicht ausreichen, geht mir das Herz auf."  

Das wünsche ich mir für 2020 im Tischtennis:
"Mehr Mut in den Bezirken, sich für Vierermannschaften bei den Herren und für das Braunschweiger System bei Damen und Jugend durchzuringen. Zudem gehören die Stammspielereigenschaft bei nur zwei Einsätzen pro Halbrunde überdacht bzw. erhöht und der Wegfall des Reservespieler-Status bei einem Vereinswechsel. Einem inaktiven Spieler den Bonus zu gewähren, dass er bei einem neuen Club wieder am Tisch steht, ist der falsche Weg. Erst wer zwei- oder dreimal gespielt hat, sollte zur kommenden Halbserie wieder ein vollwertiges Mitglied der Tischtennisgemeinschaft sein."

Michael Hellwig (Fachwart für Seniorensport)

Das Ereignis von 2019 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
"Am meisten beeindruckt hat mich in 2019 die Entwicklung von "Fridays for Future" zu einer globalen sozialen Bewegung. Die Aktivitäten haben in diesem Jahr enormen Zuwachs bekommen und es macht Hoffnung, dass ein einzelner Mensch eine derart lawinenartige Initiative auslösen kann. Leider sind die Auswirkungen auf die internationale Politik - vor allem bei den "Bremsern" - aktuell noch eher gering."

Das hat mich 2019 im Tischtennis am meisten gefreut:
"Die Neuerungen im Fachbereich Seniorensport, die erst im August in einer gemeinsamen Sitzung beschlossen wurden, haben bereits in diesem Jahr ihre erste Bestätigung erfahren, was mich sehr gefreut hat. Nach den ernüchternden Erfahrungen zu Jahresbeginn - Stichwort VBEMSen - war das nicht unbedingt zu erwarten. Hier geht mein Dank an die Seniorenwarte in den Bezirken, die unsere gemeinsamen Ideen bereits in diesem Jahr so tatkräftig umgesetzt haben."

 Das wünsche ich mir für 2020 im Tischtennis:
"Für 2020 wünsche ich mir die Fortsetzung der positiven Entwicklung im Seniorensport in Bayern. Bisher haben ein Drittel der Bezirke Meisterschaften nach dem neuen Muster durchgeführt, und wir haben jetzt schon deutlich mehr als die Hälfte der Teilnehmer bei den Turnieren in den Verbandsbereichen erreicht. Ich hoffe, dass wir diejenigen Senioren, die selbst nicht der Gruppe der Spitzensportler angehören - bei den bisherigen Meisterschaften waren das bereits fast drei Viertel der Teilnehmer - weiter zur Teilnahme am aktiven Turniergeschehen motivieren können."

Rita Lindner (Verbandsschiedsrichterlehrwartin)

Das Ereignis von 2019 bleibt mir in besonderer Erinnerung:
"Das war die VSR-Prüfung im Januar. Alle fünf Kandidaten waren sehr motiviert und haben die Prüfung mit sehr gutem Ergebnis bestanden."

Das hat mich 2019 im Tischtennis am meisten gefreut:
"Das trotz des momentanen Schiedsrichtermangels alle Punktspiele in den Bundesligen, Regional- und Oberliga mit Schiedsrichtern, dank der großen Einsatzbereitschaft der Schiedsrichter, besetzt werden konnten. Auch für die großen Turniere auf bayerischer Ebene konnten wir größtenteils Schiedsrichter stellen."

Das wünsche ich mir für 2020 im Tischtennis:
"Das sich zur Neuausbildung von Schiedsrichtern, die im Februar 2020 startet, möglichst viele Kandidaten melden, die uns dann künftig unterstützen können."

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