Im gemischten Doppel treten die deutschen Nationalspieler und -spielerinnen seit einigen Monaten immer häufiger mit Partnerinnen und Partnern aus dem Ausland an: Patrick Franziska mit Puerto Ricos Topspielerin Adriana Diaz oder Nina Mittelham mit dem einstigen Doppel-Weltmeister Mattias Karlsson. Auch sonst sieht man auf der WTT-Tour immer häufiger gemischt-nationale Duos, auch im Damen- und Herren-Doppel. Warum ist das so? Welche Schwierigkeiten bringen häufige Partnerwechsel mit sich? Und was haben die Olympischen Spiele 2028 damit zu tun? tischtennis hat mit Spielern und Funktionären gesprochen – und erklärt den bemerkenswerten Trend im internationalen Tischtennis. Wie immer findet ihr in der neuen Ausgabe auch Berichte aus dem Amateursport sowie hilfreiche Material- und Trainingstipps.
Viele Chancen, keine Garantien
Vom 11. bis 18. Oktober finden in Ljubljana die Europameisterschaften statt. Die Spielerinnen und Spieler des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) zählen in Sloweniens Hauptstadt in allen fünf Wettbewerben zu den Favoriten. Gleichzeitig gibt es zwei Jahre nach der letzten Individual-EM in Linz, bei der der DTTB ohne Titel blieb, auch diesmal keine Garantien auf Gold. Zumal ausgerechnet Deutschlands aussichtsreichste Titel-Kandidatin Sabine Winter gerade aus einer schwierigen Saisonphase kommt. tischtennis beantwortet die wichtigsten Fragen zur EM.
Alles nur Kopfsache
Schon lange gilt Csaba Andras (ehemals Passau) als einer der Spieler mit dem größten Potenzial in Europa. An den Tisch gebracht hat es der 24 Jahre alte Ungar, der seit seiner Jugend in den deutschen Bundesligen spielt, nicht immer. Das hat sich in diesem Jahr geändert. International gelangen ihm die ersten Turniersiege, in der TTBL ist er die Lebensversicherung des TTC OE Bad Homburg – und in der Weltrangliste steht er kurz vor dem Einzug in die Top 50. Warum es bei Andras plötzlich klick gemacht hat, lesen Sie in der neuen Ausgabe von tischtennis.
Hin und her
Ein guter Vorhand-Topspin ist mehr als ein schneller Armzug. Zu einem stabilen Schlag mit hoher Qualität sind Körperdrehung und Gewichtsverlagerung unabdingbar. Gleichzeitig machen sie den Vorhand-Topspin zu einem sehr komplexen Schlag. Was muss man bei der Gewichtsverlagerung technisch beachten? Wie trainiert man sie isoliert und in Kombination in der Praxis? Das erklärt Matthias Geisler vom Verband Deutscher Tischtennis-Trainer (VDTT) im neuen Trainingstipp.
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