Das Koppelspielwochenende der DJK SpVgg Effeltrich in der 3. Bundesliga Süd bei den TTF Illtal (5:5) und dem TV Limbach (6:4) lässt sich fraglos als intensiv bezeichnen. Auf der rund 400 Kilometer langen Hinfahrt von Effeltrich ins saarländische Illtal hatte der Mannschaftsbus einen Motorschaden. “Wir haben zunächst ein paar komische Geräusche vernommen, die stärker wurden, eine Lampe ist aber zunächst nicht aufgeleuchtet”, berichtet Team-Manager Jürgen Weninger. Doch wenig später sprang die Öl-Leuchte an und bei 100 bis 120 Stundenkilometern ging plötzlich der Motor aus. “Die Lenkung ist blockiert, wir konnten den Bus nur noch ausrollen lassen. Glücklicherweise konnten wir noch eine Ausfahrt nehmen und es war wenig Verkehr. Ansonsten hätte das auch brenzlig werden können”, schildert Weninger. Warnwesten wurden angezogen, das Warndreieck aufgestellt und weitere Optionen eruiert.
Doppeltes Glück: Der ungeplante Stopp war nur nur 15 Kilometer von dem Spielort in Illtal entfernt. “Bei 100 Kilometern oder mehr hätten wir noch mehr Probleme bekommen.” So konnte Effeltrichs Spitzenspieler Elias Hardmeier, der separat aus der Schweiz angereist war, die Mannschaft abholen und relativ pünktlich zum Spiellokal bringen. Jürgen Weninger wartete mit einem weiteren Betreuer beim Pannenbus auf den ADAC. “Wir waren dann kurz vor Spielbeginn in der Halle”, so Weninger. Die Mannschaft startete trotz der Ungereimtheiten stark durch, legte ein 2:0 nach den Doppeln vor. Am Ende hieß es 5:5 beim starken Aufsteiger, dem Weninger nicht nur sportlich ein Kompliment machte.
Gegner TTF Illtal mit großer Hilfsbereitschaft
“Ein großes Dankeschön geht an die Illtaler. Sie haben uns insgesamt viermal umherkutschiert, von der Werkstatt zur Halle, von der Halle ins Hotel, vom Hotel zum Essen und dann wieder vom Essen zum Hotel”, berichtet Jürgen Weninger. Auch der ADAC habe einen Top-Job gemacht. “Am nächsten Morgen stand ein Ersatzwagen vor unserem Hotel”, lobte der Team-Manager. Der Vereins-Bus wird in Kürze wieder in die Heimat überführt und dort repariert.
Mit dem Leihwagen ging es dann am Sonntag zum TV Limbach, wo die Mannschaft nach 0:3-Rückstand einen 6:4-Sieg eintütete. Wieder ging es also über die volle Distanz. Effeltrich führt aktuell mit 5:1 Punkten die Tabelle an “in einer superspannenden Liga. Wenn alle Mannschaften ihre Spieler beisammen haben, kann fast jeder jeden schlagen”, prognostiziert Weninger.










