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Bayerische Bundesligisten

Passau empfängt Bruck im altbayerischen Zweitliga-Derby

Florian Schreiner, der morgen mit dem TuS Fürstenfeldbruck in Passau gastiert, wechselt zur kommenden Saison in die TTBL. Foto: Theo Neidek

Nach den German Open in Berlin und parallel zum Europe Top 16 in Portugal melden sich die TT-Bundesligen am Faschingswochenende mit einem Mini-Programm zurück: 

Die Passauer St.-Nikola-Turnhalle erlebt am morgigen Samstag ab 14 Uhr das altbayerischen Derby der 2. Herren-Bundesliga. Der TTC Fortuna Passau empfängt den TuS Fürstenfeldbruck und auch wenn das in dieser so ausgeglichenen Liga nicht viel heißen mag, so ist ein Favorit doch schnell ausgemacht: Passau ist`s. Als aktueller Tabellenführer dürfen die niederbayerischen Hausherren mit dem Meistertitel liebäugeln, während ihre oberbayerischen Gäste als Drittletzter von gravierenden Abstiegssorgen geplagt werden. Nur ein Pünktchen trennt den TuS derzeit vom „Abgrund“; der Ligaverbleib hängt am seidenen Faden und unabhängig von seinem Gelingen, steht bereits jetzt fest: Fürstenfeldbruck muss kommende Spielzeit ohne Florian Schreiner auskommen. Der 20-jährige Jungprofi wird Fürstenfeldbruck nach sechs Jahren in Richtung des nordrhein-westfälischen Erstligisten TTC Schwalbe Bergneustadt verlassen, wo er in TTBL und Regionalliga zum Einsatz kommen wird. Doch zurück in die Gegenwart: In Passau bekommt Schreiner zunächst Gelegenheit zur German Open-Revanche, denn es war Fortunen-„Einser“ Frane Tomislav Kojic, der den ehemaligen Deutschen Jugendmeister in Qualifikationsrunde eins in Berlin aus dem Rennen warf und sich anschließend sogar sensationell bis ins Hauptfeld kämpfte. Dem 4:1 über Schreiner ließ der Kroate Erfolge über den schwedischen Topspieler Anton Källberg, den Spanier Jesus Cantero und den auf Platz 20 der Weltrangliste stehenden Japaner Maharu Yoshimura folgen, ehe er in der 1. Hauptrunde an Timo Boll scheiterte. 

Bad Königshofen peilt Heimsieg gegen Herne an 

Gleiche Liga, Schauplatz Bad Königshofen. Wenn die „Messe“ in Passau bereits gelesen ist, geht es dort um 19 Uhr erst los. „Ein Sieg muss her“, lautet die Parole des heimischen TSV im Duell gegen das abgeschlagene Schlusslicht TTC Ruhrstadt Herne, dessen Chancen auf den Klassenerhalt bei bereits sieben Punkten Rückstand auf den rettenden, achten Tabellenplatz nur noch theoretischer Natur sind. 

3. Bundesliga: Abstiegskampf im Fokus  

In der 3. Damen-Bundesligen steht am „närrischen“ Wochenende Schlusslicht TV Hofstetten im Brennpunkt. Die Unterfränkinnen sind doppelt gefordert und beide Begegnungen sind hochbrisant. Am Samstag geht es zunächst zum Vorletzten TB Wilferdingen (Spielbeginn 18 Uhr), an dem man - bei derzeit nur einem Punkt Rückstand - im Falle eines Sieges vorbeiziehen würde. Am Sonntag (Spielbeginn 14 Uhr) treffen Julia Janitzek und Co. dann daheim auf den Tabellensiebten SV DJK Kolbermoor II, der sich zuletzt ein kleines, aber noch längst nicht komfortables Zwei-Punkte-Polster zur Abstiegszone aufbauen konnte und am Wochenende ebenfalls eine Doppelschicht fährt: Bevor die Kolbermoorerinnen in Hofstetten gastieren, tun sie es am Samstag (Spielbeginn 18 Uhr) bei der „Zweiten“ des TSV Schwabhausen, die als Tabellendritter blendend dasteht.  

Zur einzigen Begegnung der 3. Herren-Bundesliga reisen die Oberfranken vom TTC Wohlbach nach zwei ärgerlichen 4:6-Niederlagen am Sonntag (Spielbeginn 14 Uhr) mit einer gesunden Portion Wut im Bauch zum Tabellensiebten TTC Weinheim, der momentan nur drei Zähler mehr auf dem Konto hat und in der Hinrunde mit 6:2 bezwungen werden konnte. Die Chancen sollten demnach recht gut stehen, doch der Schein trügt, denn die Weinheimer mussten die komplette Vorrunde ohne ihren bärenstarken brasilianischen Spitzenspieler Eric Jouti auskommen, in Wohlbach fehlte mit Björn Baum zudem die etatmäßige Nummer drei. Sind beide am Sonntag mit an Bord, dürfte es schwer, aber nicht unmöglich werden, zu punkten. 

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