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2. Bundesliga Herren

Fürstenfeldbrucks Doppelstärke entscheidet Derby gegen Passau - Hilpoltstein spaziert zum Sieg in Grenzau

Darius Knight und Tomislav Zubcic setzten den Schlusspunkt gegen Passau. Foto: Theo Neidek

Dank ungeheurer Doppelstärke hat der SC Fürstenfeldbruck nach dem 9:2-Erfolg über den TV Hilpoltstein, der an diesem Wochenende zu einem lockeren 9:3-Auswärtssieg in Grenzau kam, auch sein zweites Bayernderby gewonnen: Vor 125 Zuschauern hieß es am Ende eines wahren Tischtennis-Krimis gegen den TTC Fortuna Passau 9:7 für die Gastgeber. 

Die Gäste aus Niederbayern erlitten dabei einen »bitteren« Fehlstart. Nach den Eingangsdoppeln lagen sie bereits 0:3 zurück, obwohl sie nach Sätzen zwischenzeitlich in jedem Match führten. Tomas Sadilek/Frantisek Krcil waren gegen das noch ungeschlagene Spitzendoppel des Aufsteigers Tomislav Zubcic/Darius Knight mit 2:1 im Vorteil, unterlagen aber im Entscheidungssatz mit 8:11. Genauso erging es der Kombination Martin Pytlik/Tomas Pristal gegen Andras Podpinka/Florian Schreiner, als sie den fünften Satz mit 7:11 verloren. Sogar mit 2:0 führten Mathias Habesohn/Matthias Bomsdorf gegen Bojan Crepulja/Gao Sun Fei, doch auch das genügte nicht, um die weiße Weste des zweiten noch unbezwungenen SCF-Duos zu beschmutzen.

Wer jetzt glaubte, dass die Fortunen den Kopf in den Sand stecken würden, der sah sich allerdings getäuscht. Passau fightete, schaffte den Ausgleich zum 5:5 und blieb mit einem Übergewicht im vorderen und hinteren Paarkreuz sowie einem Zähler in der Mitte bis zum 7:7 dran, ehe die »Rahmenhandlung« wieder den Hausherren gehörte. Zunächst behielt der junge Chinese Gao im letzten Einzel des Tages gegen Pristal die Nerven. Nachdem er vis-à-vis Bomsdorf trotz einer 2:0-Satzführung seine erste Saisonniederlage kassiert hatte, ließ er gegen den Tschechen nichts anbrennen und setzte sich ebenso in drei Sätzen durch wie Knight/Zubcic im anschließenden Schlussdoppel gegen Pytlik/Pristal. »Auffälligste« Solisten des Derbys mit dem Optimum von je zwei Einzelsiegen waren Youngster Schreiner in der Mitte auf Seiten des SC Fürstenfeldbruck sowie Tomas Sadilek und Matthias Bomsdorf im vorderen bzw. hinteren Paarkreuz für den TTC Fortuna Passau. In der Tabelle bleibt "Bruck" mit Anschluss nach oben an fünfter Position, während Passau hinter Hilpoltstein auf den siebten Rang abrutschte. 

Spaziergang im Westerwald 

Für den TV Hilpoltstein entwickelte sich das Gastspiel beim Liga-Letzten TTC Zugbrücke Grenzau II unterdessen zum erwarteten Spaziergang. Nach fast vierstündiger Autofahrt in den Westerwald brauchten Alexander Flemming und Co. nur gut zwei Stunden, um einen klaren 9:3-Sieg einzufahren. Nicht zuletzt die gravierenden Personalsorgen der Gastgeber machten es Hilpoltstein leicht: Die südamerikanische Top-Neuverpflichtung Albert Mino wurde nach zwei Einsätzen zu Saisonbeginn nicht mehr gesehen und die eigentlichen »Mitte-Männer« Dennis Müller und Jan Georg Wengel sind verletzt. Letzterer stand - aufgerückt ins Spitzenpaarkreuz -  zwar im Aufgebot, musste seine Spiele jedoch kampflos abgeben. Topfit präsentierte sich dagegen der Spanier Alvaro Robles, der sich im Spitzenpaarkreuz sowohl gegen Nico Christ als auch Alexander Flemming durchsetzte. Den dritten »Minuspunkt« kassierte das TVH-Doppel Arne Hölter/Christoph Schmidl gegen Marian Schug/Christopher Simonis. 

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