Zum Inhalt springen

Sonstiges  

Völkerverständigung über Tischtennis

TuS Aschaffenburg-Damm begrüßte seinen griechischen Partnerverein TTC Dynami Larissa

Gelungener Austausch beider Vereine (Fotos: Verein)

Normalerweise herrscht im August bei den meisten Tischtennisclubs landauf, landab eher die ganz große Flaute. Ein völlig anderes Bild sah man in diesem Jahr in der Halle der TuS Aschaffenburg-Damm: Die elf Tische reichten kaum aus, als acht Tage lang der frischgebackene griechische Partnerclub TTC Dynami Larissa Aschaffenburg besuchte. Trainer Stefanos sagte die Übungen an, Dolmetscherin Fryni übersetzte ins Deutsche und mit großer Begeisterung gingen die Spieler und Spielerinnen aus beiden Clubs ans Werk. Im Vorfeld war nicht nur Damms Trainer Michael Schäfer gespannt, auf welchem Niveau die Elf- bis 24-jährigen Griechen ihren Sport betreiben und musste feststellen, dass dieses sehr, sehr hoch ist. Auch Damms letztjährige Jugendverbandsligaspieler Simon Kaupp und Daniel Salacz-Zarate kamen gegen teilweise deutlich jüngere Dynami-Spielerinnen ganz schön ins Schwitzen. Dass in Griechenland tolles Tischtennis gespielt wird, hat vielleicht auch etwas mit den Rahmenbedingungen zu tun: 30 Euro zahlen Eltern pro Monat an ihren Verein, und dies bei einem Durchschnittslohn von nur 600 Euro!

Die Begeisterung für Tischtennis muss wahrlich groß sein, um ein solches finanzielles Opfer zu bringen. Der sportliche Aspekt ist aus Sicht des Initiators, der Deutschen Sportjugend (dsj) freilich sekundär, es geht darum, langfristige freundschaftliche Verbindungen zwischen Vereinen beider Länder zu knüpfen und so zur Völkerverständigung beizutragen. Und so wurde gemeinsam gegessen, gefeiert und getanzt. Ein Empfang im Aschaffenburger Rathaus mit Begrüßung durch Bürgermeisterin Euler stand ebenso auf dem Programm wie eine GPS-Stadtrallye, ein Ausflug ins Umweltzentrum im Spessart, ein Besuch am Schießstand eines befreundeten Schützenvereins. Und es blieb noch Zeit für das Schwimmbad, einen Gang durch den wunderschönen Park Schönbusch oder das obligatorische Shopping. Acht erlebnisreiche und traumhaft schöne Tage vergingen wie im Flug, der Abschied fiel allen Beteiligten sichtlich schwer. Gemildert wurde der Abschiedsschmerz wenigstens durch die Aussicht, die neuen Freunde im nächsten Sommer wieder zu treffen, wenn man von Aschaffenburg aus zum Gegenbesuch nach Griechenland aufbricht.

Zur Homepage des TuS Aschaffenburg-Damm mit weiteren Bildern

Sogar ein eigenes Veranstaltungslogo gibt es

Aktuelle Beiträge

Es ist angerichtet!

TT-Bundesligen tischen bayerischen Fans etliche Leckerbissen auf