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Bavarian TT-Race  

Die Aufregung war zu groß

Tolga Atalay Balkanli wird Letzter bei den Series Finals, nimmt aber trotzdem viele positive Eindrücke mit nach Hause/Gegen alle vier Hessen gespielt

Das olympische Motto "Dabeisein ist alles" zählte für ihn: Tolga Atalay Balkanli. Fotos: Simon Fabig

Es war von vorneherein klar, dass Tolga Atalay Balkanli, Spieler des TTC 1992 München in der Bezirksklasse D, beim Bundesfinale der Turnierserien auf Fuerteventura, auf einem zweistelligen Platz abschließen wird. Am Ende wurde er bei der zweiten Auflage der Series Finals mit einer 0:7-Bilanz Letzter, war aber nicht chancenlos. Getreu dem olympischen Motto „Dabei sein ist alles“ genoss und genießt er (noch bis Mittwoch) die Zeit auf der Kanareninsel.

„Ich habe versucht, meine Aufregung zu unterdrücken, was mir aber leider nicht gelungen ist“, erklärt der 51-Jährige. Im ersten Spiel ging es im bayerischen Duell gegen Niklas Klein (CVJM Unterasbach), das er 0:3 verlor. Mit dem gleichen Ergebnis unterlag er Oleg Gafner (Hessen). Im dritten Spiel gegen Marek Michalski (Niedersachsen) konnte Balkanli den dritten Satz mit 12:10 für sich entscheiden. Auch in Partie Nummer vier gegen Walter-Michael Weber (Hessen) konnte der Münchner einen Satz gewinnen – und zwar den ersten. Im vierten unterlag er knapp 10:12, nachdem er einen Satzball vergeben hatte. Mustafa Nawid, Adrian Ritter (beide Hessen) und auch Michael Schüller (TSV Wolkersdorf), einer von insgesamt vier Bayern, waren zu stark für Balkanli, der insbesondere die Spielweise Ritters „nicht entschlüsseln" konnte. „Es war einmalig dabei gewesen zu sein. Auch wenn ich sportlich nicht viel ausrichten konnte, waren die Organisation und die Location super“, zog Balkanli dennoch ein zufriedenes Fazit. „Ich habe mein Bestes gegeben und mich nicht abschießen lassen.“

Tags drauf wurde mit den Begleitpersonen noch ein Race-Turnier gespielt. „Da war ich viel erfolgreicher, weil ich lockerer als beim Hauptturnier war“, so Balkanli, der mit seiner Frau noch bis Mittwoch auf Fuerteventura bleibt. „21 Grad warm ist es, wir haben schon einen Sonnenbrand“, schmunzelt Balkanli, der es sich bei einem abwechslungsreichen Sportangebot und Vollpension gut gehen lässt.

Restliche BTTV-Starter landen zwischen Platz sechs und zehn

Mathias Ullrich (TV 1848 Schwabach), der im letzten Spiel auf den späteren Sieger Lukas Brinkop traf und den ersten Satz gewinnen konnte, wurde Sechster, Schüller Achter (beide 4:3-Bilanz) und Niklas Klein Zehnter (3:4-Bilanz), wobei er im fünften Spiel schon 2:0 gegen Martin Sebald (Baden-Württemberg) führte, aber dann mit 13:15 und zweimal 9:11 in den restlichen Sätzen den Kürzeren zog.

„Mit dem zweiten Spiel war ich null zufrieden, weil mich Dominic Schierling beim 0:3 komplett überrannt hat. Gegen den späteren Zweiten Michael Kocheisen hatte ich die Möglichkeit auf ein besseres Ergebnis oder auch einen Sieg, aber die Chancen nicht genutzt. Gegen den Sieger Brinkop hatte ich zwei gute Sätze. 4:3 ist schon eine passende Bilanz für den Turnierverlauf“, meinte Ullrich. „Ich bin superhappy mit Platz acht und habe die Zeit auf Fuerteventura sehr genossen. Es waren wie im Vorjahr vier tolle Tage. Wir hatten schönes Wetter, noch besser als 2022“, resümiert Schüller. „Ich hoffe, ich kann 2024 wieder dabei sein.“ Niklas Klein war mit seiner Leistung zufrieden. „Bis auf das Spiel gegen Sebald“, schränkt er ein.

Die bayerischen Starter (von links) mit BTTV-Geschäftsführer Dr. Carsten Matthias (ganz links): Matthias Ullrich, Niklas Klein, Michael Schüller und Tolga Atalay Balkanli.

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