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Mannschaftssport Erwachsene  

BuLi-Rückschau: TV Hilpoltstein hat (allzu) leichtes Spiel

Außer den Mittelfranken nur noch RV Viktoria Wombach siegreich/TSV Bad Königshofen am Mittwoch im Pokal im Einsatz

Orsolya Feher trägt mit dem TSV Dachau II die Rote Laterne der 2. Damen-Bundesliga. Foto: Erik Thomas

In der 2. Herren-Bundesliga hat der TV Hilpoltstein sein letztes Heimspiel des Jahres am Sonntag haushoch mit 6:0 gegen Schlusslicht TV Leiselheim gewonnen. Die Gäste aus Worms traten - wie schon zur Rückrunden-Begegnung 22/23 - stark ersatzgeschwächt an und vermochten lediglich einen einzigen Satzgewinn für sich zu verbuchen: Liang Qiu, der ältere Bruder von Europameister Dang Qiu, nahm 3:1-Winner Petr Fedotov den zweiten Durchgang ab. Alle weiteren Partien verliefen absolut einseitig zu Gunsten der Hausherren, die den über 200 Zuschauern in der Halle freilich gerne mehr „Lametta“ geboten hätten, die zwei gewonnen Punkte aber gut gebrauchen können, nachdem man den Abstiegsplätzen zuletzt bedrohlich nahekam.

Große Spannung dagegen in der 3. Herren-Bundesliga, wo es der TTC Wohlbach daheim und der TSV Windsbach auswärts mit dem TTC Bietigheim-Bissingen zu tun hatten, dem man das Fehlen seines chilenischen Spitzenmanns Nicolas Burgos kaum anmerkte. Wohlbach hatte am Ende zwar das bessere Satzverhältnis von 20:19, doch der Sieg ging mit 6:4 an den Gast aus Baden-Württemberg. Dass beide Fünfsatzduelle der Begegnung an „BiBi“ in Person von Michael Engelhardt gegen Roman Rosenberg und Grozdan Grozdanov gingen, gab den Ausschlag. Tags darauf bekam auch der Tabellendritte TSV Windsbach die (Nerven-)Stärke der Bietigheimer zu spüren und verlor beim 5:5-Unentschieden einen wichtigen Punkt im Kampf um die vordersten Tabellenplätze.

In der 2. Damen-Bundesliga blieben die bayerischen Einsatzkräfte an diesem Wochenende ohne Erfolgserlebnis: Der TuS Uentrop beendete den Lauf des TTC Langweid, der WTT bedingt ohne seine noch ungeschlagene Nummer drei, Veronika Matiunina auskommen musste. Mit 2:6 kassierten die bayerischen Schwaben ihre erste Saisonniederlage. Allmählich brenzlig wird die Situation für die „Zweite“ des TSV Dachau, die nach einer 1:6-Niederlage beim MTV Tostedt um Irene Ivancan mit nunmehr 2:12 Punkten weiterhin die rote Laterne trägt.

Eine Etage tiefer kommt der mit 0:8 Punkten fehlgestartete RV Viktoria Wombach indes immer besser in Fahrt: Mit 6:1 feierten Sophia Deichert und Co. gegen Schlusslicht SV Alemania Riestedt ihren zweite Saisonsieg in der 3. Damen-Bundesliga und konnten einen kleinen „Punkte-Puffer“ zu den Abstiegsrängen aufbauen. „Platztechnisch“ bleibt es für die Unterfranken beim siebten Tabellenrang.  Runter von sechs auf acht ging es dagegen für die „Zweite“ des TuS Fürstenfeldbruck und zwar im Tausch mit der „Zweiten“ des TTC Weinheim, der man 3:6 unterlegen war.

Während die TTBL noch pausiert, ist der TSV Bad Königshofen am Mittwoch um 19 Uhr bei Borussia Düsseldorf im Pokal-Viertelfinale im Einsatz. Es winkt für den Sieger die Teilnahme am Final Four am 7. Januar in Neu-Ulm. Von der Papierform her ist Düsseldorf allerdings klarer Favorit, Königshofens Bastian Steger hofft auf ein Wunder.

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