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BuLi-Vorschau: TSV Dachau begrüßt Koharu Itagaki

TSV Dachau II (2. BuLi Damen), TTC Fortuna Passau (2. BuLi Herren), RV Wombach und TuS Fürstenfeldbruck II (3. BuLi Damen) im Kampf um den Klassenerhalt

Orsolya Feher kämpft mit Dachau II um den Verbleib in der zweiten Liga. Foto: Erik Thomas

In bzw. aus der 1. Damen-Bundesliga hat nach der SV Böblingen kurzfristig zum Meldeschluss am 15. März auch der SV SCHOTT Jena seinen Rückzug erklärt. Nach nur einem Jahr im Oberhaus verabschieden sich auch die Thüringerinnen zur kommenden Saison 24/25 (vorläufig) sogar ganz aus dem Bundesliga-Business. Aus der „Konkursmasse“ hat sich der TSV Dachau das Kronjuwel geangelt: Das 14-jährige Toptalent Koharu Itagaki mit Heimat- und Stammverein TSV Bad Königshofen wird ins Dachauer Trikot wechseln. Am Sonntag wird die Kurznoppen-Strategin aber erst einmal auf der Gegenseite erwartet, wenn Jena um 14 Uhr in Dachau gastiert.

Um den Verbleib in der 2. Damen-Bundesliga kämpft die „Zweite“ des TSV Dachau, die am Samstag um 14 Uhr den Tabellenzweiten TSV 1909 Langstadt II empfängt. Die Edelreserve der Oberbayerinnen ist aktuell das Schlusslicht der Liga, kann sich aber noch retten. Lediglich zwei Pluspunkte beträgt der Rückstand auf den derzeit vom TTC Langen belegten vorletzten Platz, der am Saisonende sehr wahrscheinlich in ein Relegationsturnier gegen die Tabellenzweiten der beiden 3. Bundesligen um die Zweitliga-Teilnahme münden wird. Bei vier noch ausstehenden Partien und sechs Punkten Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz acht, ist aber auch der direkte Klassenerhalt noch möglich. 

In einer ähnlichen, aber etwas komfortableren Situation befindet sich in der 2. Herren-Bundesliga der TTC Fortuna Passau: Bei neun Punkten Vorsprung auf Schlusslicht TV Leiselheim (hat weder für die 2. noch 3. Bundesliga 24/25 gemeldet) liegt das Risiko des Direktabstiegs für den aktuellen Tabellenvorletzten bei null und kann am Samstag (18 Uhr) vom TV Hilpoltstein, der in Leiselheim gastiert, bereits gänzlich ausgeschlossen werden. Bleibt es für Passau beim neunten Platz, geht es für die Niederbayern am Wochenende 4./5. Mai in eine Relegationsrunde gegen die Tabellenzweiten der 3. Bundesligen. Eine „Nachspielzeit“, die man freilich lieber vermeiden will und bei derzeit nur einem Pluspunkt Rückstand auch noch kann: Die Chance auf den einen oder anderen „Bigpoint“ ergibt sich dabei am Sonntag um 14 Uhr im Heimspiel gegen den SV Union Velbert, die bislang beste Mannschaft der Rückrunde.

In der 3. Damen-Bundesliga kann der Tabellenneunte indes nicht auf eine Relegation als Hintertür zum Klassenerhalt hoffen: „Ungut“ für den RV Viktoria Wombach, der diesen vorletzten Rang aktuell belegt, aber auch „ungut“ für die Zweite des TuS Fürstenfeldbruck, die bei aktuell die Punkten Unterschied von Wombach noch überholt werden kann. Die Entscheidung, wen es trifft, könnte dieses Wochenende fallen, wenn beide bayerischen Ligavertreter je zweimal im Einsatz sind: Am Sonntag um 12 Uhr kommt es in Wombach zum direkten Vergleich, am Samstag um 17.30 Uhr gastiert „Bruck“ zunächst beim TTC Weinheim II und Wombach empfängt um 14.30 Uhr die TTG Süßen.

In der 3. Herren-Bundesliga besteht für die drei aktuellen bayerischen Vertreter TSV Windsbach (spielt diesen Samstag um 18 Uhr bei der DJK Sportbund Stuttgart und am Sonntag um 13 Uhr daheim gg. den TSV Kuppingen), DJK SpVgg Effeltrich (Samstag um 18.30 daheim gg. Kuppingen) und TTC Wohlbach (Samstag um 18 Uhr gg. TSG Kaiserslautern) keinerlei Abstiegsgefahr, zumal bei drei Startverzichten 24/25 (Stuttgart, Kuppingen und Hohberg) ausreichend Platz für alle „Willigen“ unter den bisherigen Ligamitgliedern ist. Sogar der SB Versbach hat als Zweiter der Regionalliga Süd schon einen Platz in Liga drei sicher, auch der drittplatzierte TTC Kist kann noch auf den Aufstieg hoffen.

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