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BuLi-Rückschau: Dachau in Personalnot, Bigpoints für Passau, großer (aber wahrscheinlich vergeblicher) Kampf von Wombach

In der TTBL gastiert der TSV Bad Königshofen heute um 19 Uhr in Grenzau

Wombach-Evergreen Renata Kissner und ihre Kolleginnen lieferten dem Abstiegsgespenst einen tollen Kampf. Foto: Jürgen Renner

In der 1. Damen-Bundesliga war die 2:6-Heimpleite des TSV Dachau gegen den SV SCHOTT Jena angesichts schwerwiegender Absenzen im Dachauer Kader keine allzu große Überraschung; mit Sabine Winter, Liu Yangzi und Tin-Tin Ho fehlten u.a. die Top 3 der Mannschaftsmeldung. Die Ersatzkräfte machten nichtsdestotrotz einen super Job: Martina Kraus, die standardmäßig im Team 3 in der Oberliga der Dachauer im Einsatz ist, verpasste bei ihrem bärenstarken 2:3 gegen Koharu Itagaki die Riesen-Sensation nur knapp und Nachwuchs-Nationalspielerin Melanie Merk aus dem Zweitliga-Team steuerte mit ihrem souveränen 3:0 über Valerija Mühlbach einen der beiden Gegentreffer bei. Den zweiten markierte Orsolya Feher.

Feher, allerdings nur im Doppel, und Merk waren für den TSV Dachau II am Vortag bereits in der 2. Damen-Bundesliga im Einsatz: Beim 1:6 des Schlusslichts gegen den TSV Langstadt II war es Merk, die in drei Sätzen gegen Alena Lemmer für den Ehrenpunkt sorgte.

In der 2. Herren-Bundesliga sind dem TTC Fortuna Passau dagegen zwei „Big Points“ im Kampf um den direkten Klassenerhalt gelungen: In einer von Personalausfällen auf beiden Seiten geprägten Partie (dieses Wochenende fanden in einigen europäischen Ländern die nationalen Meisterschaften statt), bejubelte die Flüssestädter einen 6:4-Erfolg über den SV Union Velbert. Nach Punkteteilung in den Doppeln machten Daniel Rinderer und Ersatzmann Martin Jancovic durch „volle Beute“ im hinteren Paarkreuz (gegen die Rumänen Constantin Cioti und Adrian Dodean) einen 1:3-Nachteil „vorne“ mehr als wett. Keine Mühe hatte der TV Hilpoltstein beim 6:1 über das „Kanonenfutter“ der Liga, den TV Leiselheim, obwohl Petr Fedotov fehlte.

In der 3. Damen-Bundesliga hat der Tabellenvorletzte RV Viktoria Wombach dem Abstiegsgespenst einen beeindruckenden, letztlich aber wahrscheinlich knapp verlorenen Fight geboten: Ein samstägliches 6:1 über die TTG Süßen bei einer gleichzeitigen 1:6 des ärgsten Rivalen TuS Fürstenfeldbruck II, brachte die Unterfränkinnen bis auf zwei Zähler heran an die Oberbayerinnen, die man am Sonntag zum direkten Duell im Bayernderby begrüßen durfte: Nach über drei Stunden Abstiegskampf pur stand ein leistungsgerechtes 5:5 „für“ Fürstenfeldbruck auf der Anzeigetafel: Bei jeweils noch einem ausstehenden Spiel und einem „Brucker“ Vorteil von zwei Punkten und fünf Spielen braucht es aus Wombacher Sicht nun ein „kleines Wunder“, um die Liga doch noch zu halten.

In der 3. Herren-Bundesliga, wo drei Rückzuge zur kommenden Saison die Abstiegsfrage bereits außensportlich entschieden haben, ist dem TTC Wohlbach nicht zuletzt dank Drei-Punkte-Lieferant Roman Rosenberg eine positive Überraschung gelungen: Ein 5:5-Remis gegen den bis dato Dritten TSG Kaiserslautern. Derweil bissen sich sowohl die DJK SpVgg Effeltrich als auch der TSV Windsbach am scheidenden TSV Kuppingen mit 4:6 die Zähne aus. Dank eines 6:1-Siegs am Vortag beim DJK Sportbund Stuttgart bleiben die Windsbacher auf Tabellenplatz sechs jedoch bester BTTV-Vertreter der Liga, liegen aber nur einen Pluspunkt vor den direkten Verfolgern Effeltrich und Wohlbach.

Weiter geht es mit dem Bundesliga-Geschehen bereits am heutigen Montag, wenn der TTBL-Dritte TSV Bad Königshofen um 19 Uhr seinen Kampf um die erste Playoff-Teilnahme mit dem Gastspiel beim Vierten TTC Zugbrücke Grenzau fortsetzt. Mit einem Auswärtssieg dürfte "KÖN" fast nicht mehr von einem der ersten vier Plätze vor den letzten beiden Partien zu verdrängen sein.

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