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Ein Vizemeister, der direkt aufsteigt

SB Versbach spielt als Regionalliga-Zweiter künftig in der 3. Liga/TTC Kist darf auch noch hoffen

Von links: Abteilungsleiter Hubert Uhl, Nico Christ, Daniel Geist, Konrad Haase, Pavol Mego und Ersatzspieler Thomas Theissmann. Es fehlt Petr Husnik. Foto: Stefan Liebing

In der Regionalliga Süd lieferten sich der letztjährige Vizemeister TTC SR Hohenstein-Ernstthal II, SB Versbach und TTC Kist einen Dreikampf an der Tabellenspitze. Letzterer verlor Ende Februar gegen Versbach 3:7, nach dem 2:8 in Hohenstein Mitte März war die Meisterchance endgültig dahin.

Doch trotzdem hat Kist noch eine Aufstiegschance. Aber der Reihe nach: Die Zweite des Sachsenrings steigt als Meister auf jeden Fall direkt auf. Ebenfalls auch der Zweite SB Versbach, weil Zweitliga-Schlusslicht TV Leiselheim nicht für die 3. Bundesliga gemeldet hat, aus welcher sich der TSV Kuppingen zurückzieht. Deshalb sind zwei Drittliga-Plätze derzeit frei. Einen könnte auch noch der TTC Kist ergattern.

Nur gegen Hohenstein zweimal verloren und ein Remis gegen FCB

Groß ist jedenfalls die Freude beim SB Versbach, der am 13. Januar in Hohenstein 2:8 verlor, aber danach sieben Spiele in Folge gewann (und die letzte Partie am 7. April gegen Schlusslicht SV Haiming sicherlich auch für sich entscheiden wird). Das Wichtigste war, siehe oben, der Auswärtserfolg in Kist, wodurch sich der Sportbund vor den Gastgeber schob. Das Team um Pavol Mego, Kaderspieler Konrad Haase, Petr Husnik, Daniel Geist und Nico Christ, wobei Letzterer aufgrund eines Hausbaus nur dreimal im Einsatz war, spielte eine überragende Saison. Doch nur Hohenstein-Ernstthal II war besser (ein Sieg der Sachsen am 20. April gegen Haiming vorausgesetzt) und gewann auch schon das Hinspiel beim Sportbund mit 7:3, welcher ansonsten nur beim 5:5 gegen Drittliga-Absteiger FC Bayern München (nach 1:5-Rückstand) Punkte ließ. Mego (SV SCHOTT Jena) und Husnik (TSV Windsbach) kamen vor der Saison neu dazu und erwiesen sich aufgrund ihrer 24:10- beziehungsweise 22:8-Einzelbilanz als Verstärkung. „Beim Heimspiel gegen Hohenstein hatte Mego einen Jetlag, nachdem er zuvor gegen Kist noch wie ein junger Herrgott gespielt hatte“, erinnert sich Abteilungsleiter Hubert Uhl.

Drittliga-Rückkehr nach zwei Jahren, Verstärkung gesucht

Für den SB Versbach bedeutet dies, dass er nach zwei Jahren in die 3. Bundesliga zurückkehrt. Damals stieg er mit nur fünf Pluspunkten ab, weil Andreas Ball (Hüfte) in der Vorrunde ausfiel und kein Ersatz gefunden werden konnte – nun sind es fünf Minuspunkte, die ihn eine Liga höher hieven. 2019 war der SB Versbach Regionalliga-Meister geworden – mit drei Minuspunkten, für die ausschließlich der FC Bayern München verantwortlich war. „Die 3. Bundesliga ist bärenstark, deswegen brauchen wir noch Verstärkung“, schaut sich Uhl auf dem Spielermarkt um. „Mit TTC Wohlbach, DJK SpVgg Effeltrich und TSV Windsbach sind drei Vereine aus Nordbayern dabei, deshalb haben wir wahrscheinlich geringere Fahrstrecken als in der Regionalliga.“

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