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Mannschaftssport Erwachsene  

"Wir haben jetzt weniger Druck"

TSV Windsbach fiebert dem Zweitliga-Debüt am Samstag entgegen / Rückzug der 2. Mannschaft

Andreas Staudacher, Manager beim TSV Windsbach (Foto: Erik Thomas)

Die Mannschaft ist bereit, die Werbetrommel gerührt, die Vorfreude groß: Am Samstag (18 Uhr) bestreitet der TSV Windsbach sein Debüt in der 2. Bundesliga. Auftaktgegner ist der SV Union Velbert. "Die Vorfreude ist riesig, weil es eine so ausgeglichene Liga ist, wo praktisch jede Partie Spannung verspricht", sagt Andreas Staudacher, der Manager bei den Mittelfranken. 

Vorfreude auf bayerische Derbys

Nach der souveränen Meisterschaft in der 3. Bundesliga Süd will der TSV nun in Liga zwei angreifen. Die Mannschaft blieb zusammen. Das Gros der Spiele werden die fünf Stammkräfte Tom Schweiger, Bojan Tokic, Jakub Folwarski, Daniel Rinderer und Petr David bestreiten. Einsätze werden aber auch die Alt-Internationalen Chen Chien-An und Paul Drinkhall erhalten. "In der vergangenen Saison war es für uns personell komplexer, weil wir sehr großen Druck hatten und uns keinen Ausrutscher erlauben wollten. Wir haben vor jedem Spiel hin- und her überlegt, wie wir es taktisch machen. In dieser Saison sieht das anders aus, wir können uns Niederlagen erlauben, das Team und jeder einzelne hat weniger Druck", sagt Staudacher. Die Ambitionen sind aber schon da, Platz vier, fünf sei realistisch. "Wenn ich sage, dass wir mit dieser Mannschaft nur um den Klassenerhalt spielen, dann wäre das nicht ernstzunehmen." 

Windsbach freut sich vor allem auf die bayerischen Derbys gegen Passau und Hilpoltstein am Wochenende 6./7. Dezember. "Gerade gegen Hip wird es ein tolles Match. Wenn man bedenkt, dass mit Tom, Dani sowie Matze Danzer auf der anderen Seite drei junge, bayerische Top-Spieler sind, ist das eine tolle Sache", so Staudacher, der sich noch einen etwas höheren Zuschauerschnittt erhofft. "Die Kosten für die 2. Liga sind natürlich höher durch Lizenzgebühren etc. In der Spitze hatten wir knapp 200 Zuschauer in der letzten Saison, im Schnitt etwa 120. Wir hoffen, dass es jetzt vielleicht 150 werden. Wir waren sehr aktiv, machen viel in regionalen Zeitungen und haben sogar Radiowerbung geschaltet. Mal sehen, was da herumkommt." 

Wermutstropfen: Rückzug der 2. Mannschaft

Ein Wermutstropfen ist indes der Rückzug der 2. Windsbacher Mannschaft aus der Verbandsoberliga Nord. Der Oberliga-Absteiger zog bereits die Reißleine, ohne ein Spiel bestritten zu haben. "Wir mussten leider aufgrund von kurzfristigen personellen Besonderheiten zurückziehen", sagt Staudacher und betont: "Wir planen einen Neuaufbau der 2. Mannschaft im Folgejahr in der Verbandsliga." 

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