132 Athletinnen und Athleten von Hochschulen aus ganz Europa haben im türkischen Burdur an den 13. European Universities Championship (EUC) teilgenommen, darunter auch die TU München mit den bayerischen Spielerinnen Steffi Felbermeier (TuS Fürstenfeldbruck), Marlene Gruber (TSV Dachau) und Anda Qeku (FC Bayern München). Über einen zweiten Platz bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften hatte sich die TU für die kontinentalen Titelkämpfe qualifiziert. In Burdur wurden die Titel im Team-Wettbewerb sowie Einzel und Doppel vergeben. Das Trio der TU landete am Ende auf dem neunten Platz.
Etwas Pech mit der Auslosung
"Wir hatten insgesamt etwas Pech mit der Auslosung. Niemand weiß genau, wie gut die anderen sind. Es findet keine wirkliche Setzung statt. Wir hatten in unserer Gruppe den späteren Zweiten Nottingham und den späteren Dritten Warschau. Über die Trostrunde sind wir dann am Ende Neunte von insgesamt 15 Teams geworden", erzählt Steffi Felbermeier, amtierende bayerische Meisterin im Damen-Einzel. Neben der TU waren bei den Studentinnen noch Darmstadt und Karlsruhe vertreten.
Dachauer Bundesligaspielerin Tin Tin Ho am Start
Auch in den Einzel-Wettbewerben war Losglück vonnöten, gesetzt wurden nur Athletinnen und Athleten mit Weltranglistenpunkten, zum Beispiel die Dachauerin Bundesligaspielerin Tin Tin Ho von der Uni Nottingham, die letztlich Dritte wurde. Gegen eben jene Britin unterlag Anda Qeku im Achtelfinale - dennoch ein schöner Erfolg für die Spielerin von Bayern München. Felbermeier erreichte die zweite Runde, wo sie mit Jiaqi Meng (Nottingham) direkt auf eine Mitfavoritin und spätere Bronzemedaillengewinnerin traf. Das Frauenfeld gewann schließlich Anna Wegrzyn (Uni Breslau) durch einen Finalerfolg über ihre Zwillingsschwester Katarzyna. Die beiden standen auch im Team-Wettbewerb ganz oben auf dem Podest.
Kolbermoors Flo Wiesener holt mit Leipzig Team-Silber
Bei den Herren setzte sich der Pole Szymon Kolasa (Hochschule Zamość) gegen Liu Rundong von der Uni Panthéon-Sorbonne durch. Einen tollen Erfolg feierte Florian Wiesener. Der Kolbermoorer A-Lizenz-Trainer, der in Leipzig Sportwissenschaften studiert, gewann mit seiner Mannschaft Team-Silber und stand im Doppel-Viertelfinale.
Bleibende Erinnerungen
Wenngleich das spotliche Ergebnis etwas besser hätte sein können, bleiben für Steffi Felbermeier doch sehr positive Erinnerungen an die Türkei-Reise hängen. "Das waren wirklich tolle Tage in der Türkei. Alle Studenten haben in einem Hotel gewohnt, es gab sehr viel Kontakt und Austausch untereinander. Dass man mit anderen Tischtennisspielern aus Europa zusammenkommt ist ja das, was solch eine Veranstaltung auch ausmacht. Es sind weniger die Ergebnisse. Solch einen Austausch erlebt man auf unserem Niveau schließlich ja kaum. Alle Kosten hat die Uni übernommen. Das Turnier war sehr gut organisiert, zum Beispiel gab es eine gemeinsame Eröffnungszeremonie", so Felbermeier.
















