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Mannschaftssport Erwachsene  

Fürstenfeldbrucker Jahnhalle wird zur Partyzone

TuS-Damen feiern Meisterschaft in der 2. Damen Bundesliga und Aufstieg ins Oberhaus

Laola mit den Fans: Der TuS Fürstenfeldbruck feiert Zweitliga-Meisterschaft und Aufstieg. Foto: Erik Thomas

Im Playoff-Halbfinale der 1. Damen-Bundesliga erlebten Chantal Mantz und Franziska Schreiner vom hessichen TSV Langstadt , der sich zur kommenden Saison aus dem Bundesliga-Geschäft verabschiedet, ein bitteres Aus gegen den TSV Dachau (s. eigener Bericht). Der Tag hielt für die beiden aber auch eine äußerst erfreuliche Nachricht bereit: Ihr neuer Klub, der TuS Fürstenfeldbruck, krönte sich zum Meister der 2. Damen-Bundesliga und machte den Aufstieg ins Oberhaus perfekt. Ein Ausrutscher des Langzeit-Spitzenreiters MTV Engelbostel-Schulenburg hatte die Trümpfe am vergangenen Wochenende in die Hände der Oberbayern gelegt – und diese Chance ließ sich das Team des Trainerduos Sandra Peter und Ingo Hodum nicht entgehen. Nach einem ungefährdeten 6:2-Heimsieg im Bayernderby gegen den – wie schon in den vergangenen Spielen – stark ersatzgeschwächten TTC Langweid wurde die Jahnhalle zur Partyzone. Den Löwenanteil am großen Coup trug das Kerntrio Iryna Motsyk, Olena Nalisnikovska und Janine Hanslick. Yi-Ching Chu, Hsiao-Hsin Wang, Farida Badawy, Anna Walter und Milena Burandt bildeten im Saisonverlauf eine starke und breite Ergänzung.

In der TTBL hat der TSV Bad Königshofen mit einem 3:1-Heimsieg über den TTC OE Bad Homburg für ein versöhnliches Ende seiner bislang schwierigsten Saison in Deutschlands Eliteklasse gesorgt: Vorletzter statt Letzter – die letzte offene Frage beantworteten die Unterfranken positiv. Den Klassenerhalt hatten die Grabfelder bekanntlich ohnehin sicher, weil es keinen Aufsteiger aus der 2. Bundesliga und damit auch keinen Absteiger aus der TTBL geben wird. Gegen Bad Homburg verlor lediglich Andre Bertelsmeier das Auftakteinzel gegen Csaba Andras knapp in fünf Sätzen. Daniel Habesohn, Bastian Steger und Bertelsmeier bei seinem zweiten Einsatz stellten mit ihren Erfolgen anschließend den 3:1-Endstand im letzten Saisonspiel her.

In der 2. Herren-Bundesliga lieferte der nicht-aufsteigende Meister TSV Windsbach noch einem eine Machtdemonstration: Im Bayernderby ließen die Mittelfranke den Niederbayern vom TTC Fortuna Passau beim 6:1 keine Chance. Passau war als eines von vier Teams mit Chancen auf die Vizemeisterschaft gegangen, rutschte im extrem breiten und engen Mittelfeld jedoch am Ende noch auf den drittletzten Platz sieben ab. Ein Punkt mehr auf dem Konto bedeuten für Vorjahresmeister TV Hilpoltstein den vierten Platz im Endklassement. 

In der 3. Bundesliga der Erwachsenen hat der TTC Kist am letzten Spieltag im Kampf um den Ligaverbleib zunächst den Worst Case erlebt: Die erwartete Niederlage im Bayern-Duell beim oberfränkischen Liga-Dritten DJK SpVgg Effeltrich trat ein, zugleich gewann Konkurrent TV Limbach überraschend beim ersatzgeschwächten Vizemeister TTC Bietigheim-Bissingen und zog damit noch an den Unterfranken vorbei. Doch eine Hoffnung blieb: Würde es aus der 2. Bundesliga keinen Absteiger in die Südstaffel geben, wäre auch der Vorletzte der 3. Bundesliga gerettet. Genau so kam es. Der 1. FC Saarbrücken II hielt die Klasse, während Oldenburg und Union Velbert in die Nord-Staffel abstiegen.

Den bayerischen Saisonabschluss  rundeten der SB Versbach und der SV DJK Eggolsheim ab: Versbach sicherte sich mit einem 6:2-Auswärtserfolg beim TTC SR Hohenstein-Ernstthal II Rang fünf, direkt vor den Oberfranken, die zum Abschluss beim ASC Grünwettersbach II mit 4:6 unterlagen.

In der 3. Bundesliga Damen konnten die drei bayerischen Teams den letzten Spieltag ganz entspannt angehen – mit Auf- und Abstieg hatten sie nichts mehr zu tun. Ein Erfolgserlebnis gab es zum Saisonabschluss aber dennoch für alle drei: Im Nachbarschaftsduell trennten sich der TuS Fürstenfeldbruck II und der TSV Dachau 65 II 5:5, der TSV Bad Rodach setzte mit einem 6:2-Heimsieg über den Liga-Dritten SU Neckarsulm noch ein Ausrufezeichen. Als bestes bayerisches Team beendete Fürstenfeldbruck II die Saison auf Rang drei, vor Dachau II auf Platz fünf und Aufsteiger Bad Rodach, der seine Premierensaison auf Rang sieben beendete.

 

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