Mit einem Turniersieg und einer Bronzemedaille kehrt Bayerns Nachwuchs vom Bundesranglistenturnier Top 32 der Jugend 13 in Hauenstein zurück. Rosalie Lex vom TSV Chieming gewann die Mädchenkonkurrenz, Xiaohan Zhou vom SV Helfendorf belegte Rang drei. Bei den Jungen verpasste Nicolo Bordin vom FC Bayern München als Vierter das Podest nur knapp. Auch in der Breite überzeugte das bayerische Aufgebot: Alle acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer schafften es unter die besten 15.
Lex dreht das Finale nach 1:2-Rückstand
Als Nummer eins der Setzliste war Rosalie Lex mit guten Aussichten in die Pfalz gereist. Der Weg zum Titel verlief allerdings nicht ohne Rückschlag: In der Vorrunde musste sie sich Mara Liesegang aus Sachsen-Anhalt mit 1:3 geschlagen geben, gewann aber ihre übrigen sechs Begegnungen.
Am Sonntag steigerte sich die Chiemingerin zu zwei klaren Erfolgen: Mit einem 3:0 gegen Lene Albrecht (Baden-Württemberg) zog sie ins Halbfinale ein, in dem sie auch gegen Mina Dong (Rheinland/Rheinhessen) ohne Satzverlust blieb. Deutlich enger wurde es im Endspiel gegen Olivia Hanna Neumann aus Baden-Württemberg. Nach gewonnenem Auftaktsatz geriet Lex mit 1:2 in Rückstand, antwortete aber mit einem 11:0 (!) im vierten Durchgang. Mit 11:8 im Entscheidungssatz machte sie den Turniersieg perfekt.
Zhou gewinnt das Spiel um Bronze
Xiaohan Zhou, als Spielerin des Jahrgangs 2016 eine der jüngsten Starterinnen im Feld, hatte die Vorrunde mit sieben Siegen aus sieben Spielen abgeschlossen. Im ersten Endrundenspiel setzte sie sich anschließend im BTTV-internen Duell mit 3:1 gegen Rosalie Ehrlicher vom TSV Bad Königshofen durch und erreichte damit ebenfalls das Halbfinale. Dort unterlag sie Neumann mit 1:3. Im Spiel um Platz drei sicherte sich die Helfendorferin mit einem 3:1 gegen Dong jedoch Bronze. Lex und Zhou lösten damit zugleich das Ticket für das Bundesranglistenturnier Top 48 der Jugend 15, für das sich die jeweils drei Erstplatzierten qualifizieren.
Ehrlicher beendete das Turnier mit einem 3:1 gegen Esil Ahmed (Baden-Württemberg) auf Rang sieben. Marie Lendroit vom FC Bayern München wurde Zwölfte. Als Gruppenzweite hatte auch sie nach der Vorrunde noch die Chance auf die vordersten Plätzen. Im ersten Endrundenspiel forderte sie die spätere Finalistin Neumann: Nach einem 0:2-Satzrückstand kämpfte sie sich zurück, verlor den Entscheidungssatz aber knapp mit 10:12. Im modifizierten K.-o.-System ging es für die Verlierer dieser Runde um die Plätze fünf bis zwölf weiter. Nach drei weiteren Niederlagen blieb Lendroit Rang zwölf.
Bordin bester Bayer bei den Jungen
Bei den Jungen kam Nicolo Bordin dem Podest am nächsten. Nach fünf Vorrundensiegen bezwang er zum Auftakt der Endrunde Lars Hermes aus Hamburg mit 3:1 und erreichte das Halbfinale. Dort musste er sich Manoj Kumar Sankara (Hessen) mit 1:3 geschlagen geben, im Spiel um Bronze folgte ein 0:3 gegen Mousa van der Smissen (Baden-Württemberg). Den Titel gewann Caspar Mayer-Uellner vom Westdeutschen Tischtennis-Verband.
Bordins Vereinskollegen, die Zwillingsbrüder Felix und Maximilian Zhang trafen zum Abschluss im Spiel um Platz neun aufeinander. Felix setzte sich mit 3:1 durch. Der kurzfristig nachgerückte Willy Haas vom TTC Kist erreichte Rang 15 und verabschiedete sich mit einem 3:0 gegen Eric Popa Mateiu (Baden-Württemberg) aus dem Turnier.













