Nachdem das Geschehen in den TT-Bundesligen aus bayerischer Sicht zuletzt mehr Schatten als Licht bot, lief es dieses Wochenende für die weißblauen Einsatzkräfte echt gut:
Einen Thriller mit Happy End erlebten die über 600 Zuschauer in der Shakehands Arena des TSV Bad Königshofen: Matchstatistiken von 181:190 Bällen und 10:10 Sätzen dokumentiert nur ansatzweise, auf welch spannenden Weg es zum 3:2-Erfolg über den TTC Schwalbe Bergneustadt kam. Bei Niederlagen von Martin Allegro (1:3 gg. Benedikt Duda) und Filip Zeljko (0:3 gg. Roman Ruiz) führte Bastian Steger die Unterfranken mit einem Solo-Doppelpack (je 3:1 gg. Adrien Rassenfosse und Duda) ins Abschlussdoppel, in dem Allegro/Zeljko die ohnehin schon angespannten Nerven der TSV-Fans aufs Äußerste strapazierten: Vis-à-vis Rassenfosse/Ruiz brachten sie bei 2:1 und 10:4 sechs Matchbälle nicht ins Ziel, fanden den Faden aber wieder: Ein 11:7 im „Fünften“ ließ die Halle jubeln.
Freude und Erleichterung pur herrschte am Samstag auch bei den Erstliga-Damen des TSV Dachau: Als Tabellenschlusslicht reisten Sabine Winter und Co. zum starken - wenngleich durch die Teilnahme von Misuzu Takeya und Koharu Itagaki an der Jugend-WM ersatzgeschwächten - Aufsteiger SV SCHOTT Jena, wo mit 6:2 der zweite Saisonsieg recht eindeutig gelang und man die Rote Laterne rasch wieder los wurde. Wermutstropfen aus bayerischer Sicht: Neues Schlusslicht ist die Vertretung des SV DJK Kolbermoor.
In der 2. Damen-Bundesliga konnte der TuS Fürstenfeldbruck einen Punkt vom Tabellenzweiten TuS Uentrop aus NRW entführen. Einen 0:2-Rückstand aus den Doppeln machte das Team des Trainerduos Sandra Peter/Ingo Hodum im Einzel dank „voller Punktzahl“ seiner beiden Ukrainerinnen Irina Motzyk und Olena Nalisnikovska „vorne“ sowie ein „Break“ von Steffi Felbermaier „hinten“ wett.










