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Mannschaftssport Erwachsene  

BuLi-Rückschau: SV DJK Kolbermoor wird Rote Laterne dank furioser Aufholjagd los

Floppende Passauer, mittelprächtige Langweiderinnen, überragende Fürstenfeldbruckerinnen

Janine Hanslick setzte gegen Langen den Schlusspunkt zum 6:0-Erfolg des TuS Fürstenfelbruck. Foto: Nils Rack

Die Erstbundesliga-Damen des SV DJK Kolbermoor haben es schon wieder getan: Wie vor ein paar Wochen in Weinheim, machten die Oberbayern auch in ihrem letzten Spiel der Vorrunde, auswärts beim hessischen TSV Langstadt, aus einem 0:5 noch ein 5:5-Unentschieden. „Symptomatisch“ waren die Solo-Auftritte von Leitwolf Kristin Lang: Nachdem Kolbermoors Frontfrau beim 2:3 gegen „Exil-Unterfränkin“ Franziska Schreiner insgesamt sieben Matchbälle nicht gereicht hatten, gab Lang beim 3:1 über die in Kolbermoor groß gewordene Chantal Mantz eine absolute Galavorstellung. Die weiteren „Treffer“ für Kolbermoor erzielten Hana Arapovic (3:1 gg. Franziska Schreiner), zweimal Svetlana Ganina (jeweils 3:1 gg. Izabela Lupulesku und Lorena Morsch) und Naomi Pranjkovic (3:1 gg. Lorena Morsch). Durch den Punktgewinn konnte Kolbermoor die Rote Laterne loswerden, schob sich mit 5:9 Zählern auf den fünften Platz vor, könnte in der Abschlusstabelle der Vorrunde jedoch noch vom TSV Dachau und TTC Weinheim - nicht aber SV Schott Jena - überholt werden.

Eine „madigen“ Vorrundenabschluss erlebten derweil die Zweitliga-Herren des TTC Fortuna Passau in NRW, wo man den Mittelfeld-Teams 1. FC Köln (4:6) und nach einer kuriosen Partie, in der mit Ausnahme eines Doppels sämtliche Begegnungen über fünf Sätze gingen, auch dem SV Union Velbert (2:6) zum Sieg gratulieren musste. In der Folge verweilen die Niederbayern über Weihnachten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Entsprechend enttäuscht fällt das „Halbzeitfazit“ des Klubvorsitzenden Thomas Saller aus: „Wir blicken auf eine unbefriedigende erste Saisonhälfte zurück, in der unser Team zu selten an sein Leistungsoptimum herangekommen ist und auch einige Zähler leichtfertig hat liegen lassen. In der Winterpause werden wir Ursachenforschung betreiben, um dann in der Rückrunde noch einmal alle Kräfte zu bündeln. Wir werden die Flinte keinesfalls ins Korn werfen. Drei Punkte Rückstand auf den Hauptkonkurrenten gegen den Abstieg, Hertha BSC Berlin, sind sicherlich aufholbar. Wir haben einige Hausaufgaben vor uns bis zum Rückrundenstart am 28. Januar daheim gegen Ligaprimus Borussia Dortmund.“

Perfekt lief das Wochenende indes für die Zweitliga-Damen des TuS Fürstenfeldbruck: Mit 6:0 und 6:1 fertigten die einmal mehr überragende Irina Motsyk und Co. die hessischen Kontrahenten vom TTC Langen und TSV Langstadt II ab und gehen mit viel Rückenwind in das abschließende Oberbayernderby nächsten Samstag bei Schlusslicht TSV Dachau II.  Der TTC Langweid blieb mit zwei 5:5-Remis gegen die gleichen Gegner dagegen unter seinen Möglichkeiten. Vollauf überzeugen konnte lediglich Veronika Matiunina, die ihre Einzelbilanz im hinteren Paarkreuz mit zwei Doppelpacks auf 12:0 schraubte.

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