In den TT-Bundesligen lief es dieses Wochenende - mit einer siegreichen Ausnahme - überhaupt nicht gut für die bayerischen Einsatzkräfte:
Besonders groß war die Enttäuschung bei den TTBL-Herren des TSV Bad Königshofen, die ein doppelt gebrauchtes Wochenende erlebten: Am Samstag unterlagen die Unterfranken zunächst im Pokal-Viertelfinale dem TTC OE Bad Homburg mit 2:3 - ausgeträumt damit der Traum von der ersten Final Four-Teilnahme der Vereinsgeschichte. Bastian Steger (3:1 über Csaba Andras) und Jin Ueda (3:0 über Yuma Tsuboi) hatten die Hausherren 1:0 und 2:1 in Führung gebracht, doch Bad Homburg jeweils durch Solo-Erfolge von Kristian Karlsson über Filip Zeljko (3:1) und Bastian Steger (3:0) zum 1:1 und 2:2 ausgeglichen. So musste das Abschlussdoppel die Entscheidung bringen. Auch hier sah es zunächst gut aus für „KÖN“, das durch Ueda/Martin Allegro nach Sätzen 1:0 und 2:1 in Führung ging. Das bessere Ende hatten jedoch ihre Kontrahenten Andras/Tsuboi für sich.
Tags darauf misslang dann auch noch die erhoffte „Frustbewältigung“ im Liga-Gastspiel beim erheblich ersatzgeschwächten ASC Grünwettersbach, der verletzungsbedingt gänzlich ohne seine Nummer 2, Tiago Apolonia und im Einzel auch ohne seinen "1er" Ricardo Walther, der beim WTT Champions in Frankfurt das Viertelfinale erreicht hatte, auskommen musste. Beim erneuten 2:3 „stimmte“ im TSV-Team lediglich die Leistung von Steger, der mit Siegen über Ersatzmann Louis Price (3:0) und Leo de Nodrest (3:2) seinen Beitrag leistete. Allegro und Ueda gingen indes leer aus: Allegro verlor seine Einzel-Saisonpremiere in drei knappen Sätzen gegen de Nodrest, Ueda unterlag Ersatzmann Teodoro Guilherme 2:3 und gemeinsam blieben beide im Abschlussdoppel vis-a-vis Walther/Guilherme in drei Sätzen chancenlos.
Betretene Mienen auch beim SV DJK Kolbermoor in der Beletage der Damen. In der Formation Annett Kaufmann, Qianhong Gotsch, Hana Arapovic und Laura Tiefenbrunner (für Kristin Lang ins Team gerückt) war man als klarer Favorit zum ESV Weil gereist, musste sich dem Liga-Rückkehrer jedoch mit 4:6 geschlagen geben. Nach erwartungsgemäßer Punkteteilung in den Doppeln lief es insbesondere in den Spitzeneinzeln nicht nach Plan: Statt des erhofften klaren Vorteils, ein 1:3-Nachteil. Weils Ukrainerin Ievgeniia Sozoniuk präsentierte sich bei ihren Fünfsatz-Siegen über Gotsch und Kaufmann in Gala-Form, Letztere musste sich ebenfalls mit 2:3 zudem der jungen Waliserin Anna Hursey beugen. „Hinten“ wurde Hana Arapovic ihrer Favoritenrolle mit Einzelsiegen über Daniela Ortega und Korneliia Riliskyte vollauf gerecht, was aber lediglich die einkalkulierten Niederlagen von Tiefenbrunner (konnte beim 2:3 Riliskyte beinahe überraschen) ausglich.
Für die einzige Erfolgsmeldung des Wochenendes sorgte der TV Hilpoltstein in der 2. Herren-Bundesliga, der sich nach einem 6:3-Auswärtssieg beim TTC Lampertheim auf dem ausgezeichneten dritten Tabellenplatz wiederfindet. Nach zwischenzeitlichem 2:3-Rückstand gingen drei der vier siegreichen Einzel über fünf Sätze.
In der 3. Herren-Bundesliga unterlag der TTC Wohlbach, bei dem Patrick Forkel diesmal Borna Kovac ersetzte, der TSG Kaiserlautern nach zwischenzeitlicher 3:0-und 4:1-Führung noch mit 4:6 ebenso knapp wie der TuS Fürstenfeldbruck II in der 3. Damen-Bundesliga dem BSC Rapid Chemnitz. Mit etwas Glück wäre für FFB ein Remis möglich gewesen, denn Milena Burandt verlor ihr erstes Einzel im fünften Satz mit 14:16.










