Am letzten Hauptrunden-Spieltag der 1. Bundesliga der Damen ist der TSV Langstadt gleich zweimal in Bayern gefordert. Zunächst gastieren die Hessinnen am Samstag beim TSV Dachau 65 (Sa., 11. April, 14:00 Uhr), ehe sie am Sonntag beim SV DJK Kolbermoor antreten (So., 12. April, 14:00 Uhr). Für Dachau geht es dabei im direkten Tabellenvergleich mit Langstadt um Rang zwei. Die Oberbayerinnen um die neue Weltranglisten-Neunte Sabine Winter liegen aktuell mit 15:7 Punkten knapp vor dem TSV 1909 Langstadt, der bei 14:6 Zählern allerdings ein Spiel weniger absolviert hat. So oder so würden beide Teams im Halbfinale aufeinandertreffen. Der Tabellenzweite hat dann jedoch den Vorteil, das Rückspiel und ein mögliches Golden Match vor heimischem Publikum auszutragen. Ein solches Golden Match entscheidet bei Punktgleichheit nach Hin- und Rückspiel im Blitzformat direkt im Anschluss an die zweite Partie über den Finaleinzug.
Etwas heikler ist die Ausgangslage für den SV DJK Kolbermoor. Die Oberbayerinnen gehen mit 10:12 Punkten als Tabellenvierter in den letzten Spieltag und haben damit zwei Zähler Vorsprung auf den TTC Weinheim, der zeitgleich beim ESV Weil antreten muss (So., 12. April, 14:00 Uhr). Kolbermoor hat die Qualifikation für die Play-offs damit in der eigenen Hand, braucht gegen Langstadt aber noch ein entsprechendes Ergebnis, um das Halbfinalticket endgültig abzusichern. Ein Unentschieden würde reichen, bei einer Niederlage müsste der Blick nach Weil gehen.
Zusätzlichen Reiz erhält das bayerisch-hessische Hauptrunden-Finale durch die besondere Situation in Langstadt. Der TSV verabschiedet sich nach dieser Saison nach zwölf Jahren aus dem Bundesliga-Spielbetrieb. Im Kader stehen mit Franziska Schreiner und Chantal Mantz zudem zwei Exil-Bayerinnen, die zur kommenden Saison nach Bayern zurückkehren: Beide wechseln ins Trikot des TuS Fürstenfeldbruck, der in der 2. Bundesliga der Damen um Meistertitel und Aufstieg kämpft.
Im Meisterschaftszweikampf der mit Tabellenführer MTV Engelbostel-Schulenburg müssen die „Bruckerinnen“ in ihren beiden noch ausstehenden Partien weiter liefern und zugleich auf einen Patzer des niedersächsischen Konkurrenten hoffen. Der Spitzenreiter, der aktuell mit 26:6 Punkten einen Zähler vor dem TuS Fürstenfeldbruck (25:7) liegt, hat noch Heimrecht gegen den TuS Uentrop (Sa., 11. April, 15:30 Uhr) und muss am letzten Spieltag zum MTV Tostedt reisen (So., 19. April, 14:00 Uhr). Für Fürstenfeldbruck stehen zunächst das Heimspiel gegen Tostedt (Sa., 11. April, 17:30 Uhr) und eine Woche später das Bayernderby gegen den TTC Langweid auf dem Programm. Die Schwäbinnen empfangen ihrerseits ebenfalls noch Tostedt (So., 12. April, 11:00 Uhr), ehe sie zum Saisonabschluss in Fürstenfeldbruck antreten.
In der 2. Bundesliga Erwachsene steigt an diesem Wochenende der „Derby-Klassiker“ schlechthin, wenn der heimische TV 1879 Hilpoltstein den TTC Fortuna Passau zum Duell der Zweitliga-Dinos empfängt (So., 12. April, 14:00 Uhr). Für beide Teams geht es dabei auch um wichtige Punkte im Kampf um die Vizemeisterschaft. Meister TSV Windsbach, der inzwischen seinen Verzicht auf den TTBL-Aufstieg erklärt hat, dreht seine Ehrenrunde derweil beim Oldenburger TB (So., 12. April, 13:30 Uhr).
In der 3. Bundesliga der Erwachsenen haben die bayerischen Vertreter an diesem Wochenende allesamt spielfrei, während bei den Damen der TSV 1860 Bad Rodach und der TSV Dachau 65 II auf Sachsenreise gehen: Bad Rodach ist bei den LTTV Leutzscher Füchsen Leipzig (Sa., 11. April, 15:00 Uhr) und beim BSC Rapid Chemnitz (So., 12. April, 12:00 Uhr) gefordert. Dachau II tritt beim BSC Rapid Chemnitz (Sa., 11. April, 18:00 Uhr) und bei den LTTV Leutzscher Füchsen Leipzig (So., 12. April, 14:00 Uhr) an.









