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Sensationelle Gegenwehr, aber die ganz große Sensation bleibt knapp aus

Playoff-Halbfinale der 1. Damen-Bundesliga: Nach 0:6-Niederlage im Hinspiel zeigt TSV Dachau mit einem 5:5 in Berlin tolle Moral

Penholder-Ass Tin-Tin Ho besiegte Nina Mittelham. Foto: Nils Rack

Die schlechte Nachricht vorneweg: Zur ganz großen Überraschung hat es im Rückspiel nicht gereicht. Der - insbesondere durch den verletzungsbedingten Ausfall von Sabine Winter - personell arg gebeutelte TSV Dachau ist im Halbfinale der Playoffs der 1. Damen Bundesliga erwartungsgemäß gegen den ttc berlin eastside ausgeschieden und damit raus aus dem Rennen um den Deutschen Meistertitel. Absolut sensationell aber war, wie sich die Oberbayerinnen keine 48 Stunden nach dem 0:6 im Hinspiel vom Freitag gegen das „Aus“ wehrten: Beim 5:5-Remis in beiderseits unveränderter Aufstellung waren Liu Yangzi, Tin-Tin Ho, Emine Ernst und Theresa Faltermaier ganz dicht dran, die Berlinerinnen für eine ihrerseits ziemlich schwache Vorstellung zu bestrafen. Der Gewinn beider Doppel, sowie jeweils ein Einzelsieg von Liu Yangzi (3:0 gg. Nina Mittelham), Tin-Tin Ho (3:1 gg. Britt Eerland) und Emine Ernst (3:2 gegen Sabina Surjan) bedeuteten eine 5:4-Führung vor dem Abschlusseinzel, das die erst 15-jährige Faltermaier anschließend nur knapp in vier Sätzen gegen Surjan verlieren sollte. Bei einem Sieg von Faltermaier und damit von Dachau wäre es in unmittelbarem zu einem verkürzten „Golden Match“ um den Finaleinzug gekommen. 

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