Jutta Lautenbach ist 80 Jahre alt und blickt auf 66 Jahre Tischtennis-Erfahrung zurück. Jakob Sens ist 18 und spielt seit sechs Jahren. Zwischen den beiden liegen 62 Lebensjahre – am Tischtennistisch spielt dieser Unterschied allerdings kaum eine Rolle. Beide gehören beim BSV Neuburg zur 3. Mannschaft und bilden dort ein erfolgreiches Doppel.
Wenn Jutta Lautenbach und Jakob Sens gemeinsam am Tisch stehen, treffen nicht nur zwei Spieler aufeinander, sondern auch zwei Generationen. Doch sobald das Spiel beginnt, zählt vor allem eines: der gemeinsame Sport. 66 Jahre Tischtennis-Erfahrung auf der einen Seite, sechs Jahre auf der anderen – unterschiedlicher könnten die Voraussetzungen kaum sein. Und trotzdem funktioniert das Zusammenspiel.
Jutta bringt ihre enorme Erfahrung und ihre Routine in das Spiel ein. Jakob steht für die junge Generation, für Dynamik und die Begeisterung eines 18-Jährigen. Gemeinsam ergänzen sie sich wunderbar.
Gerade darin zeigt sich die besondere Faszination des Tischtennissports. Er ist schnell, technisch anspruchsvoll und erfordert Konzentration – aber er kennt offenbar keine Altersgrenze. Man kann diesem Sport über Jahrzehnte treu bleiben. Jutta ist dafür das beste Beispiel: 66 Jahre Tischtennis und mit 80 noch immer aktiv im Mannschaftssport.
Das Wort „Generation“ bekommt bei den beiden deshalb gleich eine doppelte Bedeutung. Zum einen trennt sie eine ganze Generation – beziehungsweise sogar mehrere Altersjahrzehnte, zum anderen ist Tischtennis ein Sport, den man bis ins hohe Alter ausüben kann. Vielleicht ist genau das eine der größten Stärken des Tischtennis: Man kann den Sport nicht nur über Generationen hinweg spielen – man kann ihn auch gemeinsam generationenübergreifend erleben.






