Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Tischtennis-Herren des TSV Untersiemau und TTC Tiefenlauter, die beide in der Verbandsliga Nordost aufschlagen. Der TSV behielt mit 6:4 gegen die SpVgg Erlangen die Oberhand und ist aktueller Tabellenführer mit 6:2 Punkten. Am gleichen Tag traf auch der TTC Tiefenlauter auf Erlangen und siegte dabei mit 7:3. Einige Stunden vorher hatte der TTC den TSV Windheim mit 8:2 abgefertigt und belegt mit nunmehr 4:2 Zählern den vierten Rang. An diesem Samstag, 17. Oktober, steht Tiefenlauter ab 14 Uhr eine hohe Hürde beim verlustpunktfreien (4:0) TV Ebern bevor. Der TSV Untersiemau genießt am Samstag ab 17.30 Uhr Heimrecht und empfängt den TTC Creussen (2:2).
TSV Untersiemau – SpVgg Erlangen 6:4
Eine umkämpfte Auseinandersetzung, in der es keinen der acht Spieler gelang, eine Paarung ohne Satzverlust abzuschließen. Hinzu kam, dass die Hälfte der zehn Begegnungen erst im fünften Durchgang entschieden wurden. Während zum Auftakt das Doppel Miszewski/Gundel nur einen Satz abgab (11:1, 14:12, 6:11, 11:2), befand sich die Formation Markert/Funk auf der Verliererstraße (11:7, 7:11, 4:11). Mit einem 11:7 und 11:5 konnte aber die drohende Niederlage abgewendet werden. Etwas unerwartet schwer tat sich Marcin Miszewski gegen Jonas Scheer. Nach dem 2:2- Satzgleichstand konnte er aber die Nummer zwei der Mittelfranken mit 11:6 in die Knie zwingen. Somit lag der TSV zwar etwas glücklich, aber vielversprechend mit 3:0 vorne. Doch nun bäumten sich die Gäste auf. Zunächst hatte Markus Gundel gegen Burkard nach dem 1:1 nicht mehr viel zu bestellen und Fabian Markert brachte seine 2:1-Satzführung nicht ins Ziel. Da nun auch Gabriel Funk im Entscheidungssatz den Kürzeren zog, hatte Erlangen zum 3:3 ausgeglichen. Mit Beginn des zweiten Einzelabschnitts war Miszewski im ersten Satz völlig von der Rolle (2:11), sodass mit der erstmaligen Führung der Gäste gerechnet werden musste. Doch der TSV-Neuzugang fand zu alter Stärke zurück und riss der Ruder mit einem 11:7, 11:6 und 11:6 herum. Parallel dazu konnte Gundel nach seiner 2:1-Satzführung und des 10:7- Vorsprungs im vierten Satz den Sack nicht zu machen. Er verlor noch 11:13 und anschließend auch mit 7:11, sodass es 4:4 stand. In der Schlussphase war aber Verlass auf Markert und Funk. Beide ließen nach dem 1:1 mit je einem 11:8 und 11:7 nichts mehr anbrennen und brachten den Heimerfolg unter Dach und Fach.
Ergebnisse: Markert/Funk – Burkard/Scheer 3:2, Miszewski/Gundel – Zhao/Kotzian 3:1, Miszewski – Scheer 3:2, Gundel – Burkard 1:3, Markert – Kotzian 2:3, Funk – Zhao 2:3, Miszewski – Burkard 3:1, Gundel – Scheer 2:3, Markert – Zhao 3:1, Funk – Kotzian 3:1.
TTC Tiefenlauter – TSV Windheim 8:2
Bei den Gästen aus dem oberen Frankenwald läuft es noch nicht rund, denn drei Niederlagen standen schon zu Buche. Und auch im Lautertal mussten sie die Segel streichen, wenngleich zum Auftakt ihr Doppel Stefan Schirmer/Patrick Grosch für eine Überraschung sorgte. Das heimische Duo Lengerov/Stoimenov verlor nämlich nach knappen Satzniederlagen (9:11, 9:11, 11:8, 10:12). Hauchdünne Satzresultate gab es auch bei der Formation Hofmann/Müller, jedoch mit dem besseren Ende für die beiden TTCler (11:9, 12:10, 11:9). Nach diesem 1:1-Zwischenstand legten Trivon Lengerov, Dimitar Stoimenov und Paul Hofmann starke Auftritte hin und blieben dabei ohne jeglichen Satzverlust. Kai Müller gelang gegen Patrick Grosch nach dem 9:11 und 8:11 die Aufholjagd (11:6, 11:3), musste aber im Entscheidungssatz Federn lassen (9:11). Nach diesem zwischenzeitlichen 4:2-Vorsprung, waren im zweiten Einzelabschnitt Lengerov, Stoimenov, Hofmann und Müller einfach nicht zu stoppen. Das Quartett gab in den insgesamt 14 absolvierten Sätzen nur zwei ab und baute damit die Führung zum Endstand von 8:2 aus.
Ergebnisse: Lengerov/Stoimenov – Schirmer/Grosch 1:3, Hofmann/Müller – Girke/Trebes 3:0, Lengerov – Girke 3:0, Stoimenov – Schirmer 3:0, Hofmann – Trebes 3:0, Müller – Grosch 2:3, Lengerov – Schirmer 3:1, Stoimenov – Girke 3:0, Hofmann – Grosch 3:0, Müller – Trebes 3:1.
TTC Tiefenlauter – SpVgg Erlangen 7:3
Knapp zwei Stunden nach dem Sieg gegen Windheim begann das Treffen gegen Erlangen, das zuvor in Untersiemau gescheitert war. Die Hausherren legten einen Auftakt nach Maß hin. Nach dem Gewinn der beiden Eröffnungsdoppel waren es Trifon Lengerov, Dimitar Stoimenov und Paul Hofmann die mit ihren Einzelerfolgen für eine beruhigende 5:0 Führung sorgten. In diesem Abschnitt musste die Kombination Hofmann/Müller in den Entscheidungssatz, beherrschte diesen aber mit 11:5. Über die volle Distanz musste auch Hofmann, der nach dem 1:2 Satzrückstand mit einem 11:5 und 11:4 den Hebel noch umlegte. Als Kai Müller den ersten Gästezähler zulassen musste, war prompt Lengerov zur Stelle und markierte den sechsten Punkt, womit der Heimsieg vorzeitig feststand. Die folgenden zwei Niederlagen fielen somit nicht mehr ins Gewicht. Zum Abschluss war es Kai Müller, der seine zuvor erlittene Niederlage vergessen ließ und auf 7:3 erhöhte.
Ergebnisse: Lengerov/Stoimenov – Zhao/Kotzian 3:0, Hofmann/Müller – Burkard/Scheer 3:2, Lengerov – Scheer 3:1, Stoimenov – Burkard 3:1, Hofmann – Kotzian 3:2, Müller – Zhao 0:3, Lengerov – Burkard 3:0, Stoimenov – Scheer 1:3, Hofmann – Zhao 1:3, Müller – Kotzian 3:0. hf / Hans Franz






