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Mannschaftssport Erwachsene  

TSV Untersiemau siegt, TTC Tiefenlauter unterliegt

Verbandsliga Nordost der Herren

Frank Zeller (Bild) vom TSV Untersiemau machte mit seinem Einzelsieg in der letzten Tagespaarung gegen den TTC Creussen den 6:4-Heimsieg perfekt. Das Doppel hatte er zu Beginn mit Marcin Miszewski gewonnen. Foto: Hans Franz

Das Maß aller Dinge in der Verbandsliga sind aktuell die Herren des TV Ebern. Am Wochenende fertigten sie zunächst den TTC Tiefenlauter mit 9:1 und wenige Stunden später den TSV Windheim mit 10:0 ab: Mit nunmehr 8:0 Punkten und 36:4 Spiele sind sie nicht nur souveräner Spitzenreiter, sondern die noch einzige Mannschaft mit „weißer Weste“. Bereits auf dem zweiten Rang folgt der TSV Untersiemau (8:2 Punkte), der mit 6:4 die Oberhand gegen den TTC Creussen (2:4) behielt. Tiefenlauter belegt mit 4:4 Zählern den sechsten Rang.

TSV Untersiemau – TTC Creussen 6:4

Beinahe hätten sich die Hausherren nach der 5:3-Führung gegen den ungeschlagenen Landesligameister und Aufsteiger noch mit einem Unentschieden zufriedengeben müssen. Dies deshalb, da in der Schlussphase Fabian Markert den vierten Gästezähler zulassen musste und Frank Zeller in der letzten Tagespaarung nach Sätzen mit 1:2 hinten lag. Doch der Ex-Altenkunstädter behielt die Nerven. Mit einem 11:7 und 11:8 legte er den Hebel noch um und markierte so den sechsten Siegpunkt nach zweieinhalb Stunden Spieldauer. Sein erstes Tageseinzel hatte Zeller gegen den ehemaligen Spieler vom TTC Tiefenlauter, Wolfgang Buckreus, ebenso verloren wie Markert. Die Partie begann mit einem Doppelgewinn auf jeder Seite, wobei für den TSV der unbezwungen gebliebene Marcin Miszewski zusammen mit Zeller nach dem 1:1-Satzgleichstand mit je einem 11:5 alles klar machte. Seine Sonderstellung bewies Miszewski gleich im Anschluss in seinem ersten Einzel, indem er Carsten Allwicher mit 11:5, 11:6 und 11:8 nicht zur Entfaltung kommen ließ. Nach dieser 2:1-Führung hatte Markus Gundel den dritten Zähler für die Einheimischen auf dem Schläger. Doch er brachte seine 2:0-Satzführung nicht über die Ziellinie und musste den 2:2-Gleichstand akzeptieren. Mit einer starken Vorstellung legte Mannschaftsführer Markert den ehemaligen Bundesligaspieler Peter Betsch aufs Kreuz. Da die bereits erwähnte Niederlage von Zeller gegen Buckreus folgte, stand es erneut Unentschieden (3:3). Nach dem eingeplanten Sieg von Miszewski war es Gundel, der diesmal nicht wieder im fünften Durchgang die Segel streichen musste. Im Entscheidungssatz zeigte er Allwicher die Grenzen auf (11:9, 6:11, 11:4, 8:11, 11:3) und markierte die 5:3-Führung. Es folgte die eingangs erwähnte spannende Endphase mit positivem Ausgang für Untersiemau.

Ergebnisse: Markert/Gundel – Drotleff/Allwicher 1:3, Miszewski/Zeller – Buckreus/Betsch 3:1, Miszewski – Allwicher 3:0, Gundel – Drotleff 2:3, Markert – Betsch 3:0, Zeller – Buckreus 1:3, Miszewski – Drotleff 3:0, Gundel – Allwicher 3:2, Markert – Buckreus 1:3, Zeller – Betsch 3:2.

TV Ebern – TTC Tiefenlauter 9:1

Nachdem die Gäste zuletzt im vorderen Paarkreuz mit Dimitar Stoimenov zwei deutliche Siege einfuhren, fehlte diesmal die Nummer zwei. Damit musste Paul Hofmann vorrücken und zog dabei vor allem im ersten Tageseinzel gegen Matej Stach zweimal recht unglücklich den Kürzeren (9:11, 9:11, 4:11). Ähnlich der Verlauf für Hofmann im Doppel zusammen mit Kai Müller, wo ebenfalls zwei Sätze mit nur einem Abstand von zwei Zählern verloren gingen (9:11, 8:11. 10:12). Da auch Trifon Lengerov und Ersatzspieler Martin Deffner auf der Strecke geblieben waren, stand es bereits 3:0 für die Hausherren. Besser lief es für Lengerov, der gegen Martin Stusek nur im zweiten Durchgang auf der Hut sein musste (11:1, 13:11, 11:6). Doch nach diesem ersten Zähler für Tiefenlauter blieben Deffner und Müller chancenlos, sodass Ebern bereits mit 5:1 in Front lag. Mit Beginn des zweiten Einzelabschnitts befand sich Lengerov mit Stach zunächst auf Augenhöhe (7:11, 11:9), doch ein folgendes 4:11 und 11:13 brachen ihm das Genick. Mit dem damit einhergehenden 1:6 war die Auswärtsniederlage vorzeitig besiegelt. Die folgenden drei Niederlagen hatten zwar keinen Einfluss mehr, außer, dass der Rückstand sich noch mehr vergrößerte.

Ergebnisse: Bouska/Sojka – Lengerov/Deffner 3:0, Stach/Stusek – Hofmann/Müller 3:0, Stach – Hofmann 3:0, Stusek – Lengerov 0:3, Bouska – Deffner 3:0, Sojka – Müller 3:0, Stach – Lengerov 3:1, Stusek – Hofmann 3:0, Bouska – Müller 3:0, Sojka – Deffner 3:0.  hf / Hans Franz

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