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Mannschaftssport Erwachsene  

Rückblick auf die Vorrunde 2023/24

Tischtennis im Kreis Lichtenfels

Der TTC Burgkunstadt belegt in der Landesliga nach Abschluss der Vorrunde den fünften Tabellenplatz. Stammspieler Gerald Nidetzky kam dabei in seinen Einzeln auf eine Bilanz von 15:5 Punkten und war damit viertbester Ligaspieler im zweiten Paarkreuz. Foto: Hans Franz

Lichtenfels – Neben den 58 Tischtennis-Mannschaften, die im Herrenbereich aus dem Kreis Lichtenfels in den Bezirksklassen A bis D auf Punktejagd gehen, sind noch sechs Teams auf Bezirksebene und mit dem TTC Burgkunstadt das höchst angesiedelte Team in der Landesliga im Einsatz.

Die Vorrunde schloss der Landesligist Burgkunstadt als Tabellenfünfter mit dem positiven Punktekonto von 13:7 ab. Als die „Schuhstädter“ nach dem siebten Spieltag 11:3 Zähler auf ihrem Konto hatten, durften sie sich noch zusammen mit dem Verbandsliga-Absteiger TSV Untersiemau (18:2 Punkte) und dem FC Adler Weidhausen (17:3) zu den Spitzenteams zählen. Da aber von den restlichen drei Paarungen zwei in den Sand gesetzt wurden, fielen sie zurück. Ob in der Rückrunde eine Rückkehr auf die vordersten Plätze möglich ist, dies muss abgewartet werden, erscheint jedoch recht schwierig, denn zum Rangzweiten beträgt der Rückstand vier und zum Throninhaber fünf Zähler. Mit einer Ausnahme können drei Spieler auf eine positive Einzelbilanz verweisen. Dies sind Manuel Eideloth (10:8), Sven Pol (14:4) und Gerald Nidetzky (15:5). Nur eine geringe negative Bilanz hat die Nummer zwei, Ricco Linz (9:11). Gut sieht es in den Doppeln aus: Eideloth/Pol 6:0, Linz/Nidetzky 6:3. Im neuen Jahr starten die Burgkunstädter mit Auswärtsspielen bei den Abstiegskandidaten TSV Zell (2:18) und TSV Eintracht Bamberg (3:17). Im ersten Heimspiel am 27. Januar gegen Weidhausen wird sich bereits zeigen, ob der TTC nochmals einen Spitzenplatz ins Visier nehmen kann.

In der Bezirksoberliga ist der Kreis Lichtenfels neben sieben Teams aus dem Raum Coburg/Neustadt und zwei aus dem Kreis Bamberg mit dem TTC Burgkunstadt II, dem TV Schwürbitz und dem TTC Lettenreuth vertreten. Wenngleich der TSV Unterlauter alleiniger Tabellenführer (17:5 Punkte) mit Abschluss der Vorrunde wurde, so ist die zweite Vertretung von Burgkunstadt bei der Vergabe um den Titel noch nicht aus dem Rennen. Denn mit 15:7 Zählern beträgt ihr Rückstand zum Throninhaber nur zwei Punkte. Nicht gerade günstig war für die Zweite des TTC in den bisher elf absolvierten Begegnungen, dass gleich acht Spieler ranmussten. Alle elf Partien hat ihre Nummer eins, Stefan Kern, bestritten, der mit einer Einzelbilanz von 20:2 zugleich der beste Ligaspieler ist. Noch Luft nach oben hat Niklas Klieme (4:18), der ebenfalls elfmal mit von der Partie war. Einiges an Selbstvertrauen für die Rückrunde könnte Burgkunstadt II zum Auftakt tanken, denn es stehen zwei Heimspiele nacheinander auf dem Programm, und zwar gegen den TTC Tiefenlauter II (am 12. Januar) und gegen den TTC Rödental II (26. Januar).

Vom TV Schwürbitz wird mit 14:8 Punkten der vierte Rang belegt. Zwar beträgt auch bei ihm der Rückstand zum Tabellenführer nur drei überschaubare Zähler, doch wird es sehr schwer den Platz an der Sonne zu erobern. Wie Burgkunstadt II so startet auch Schwürbitz mit zwei Heimspielen zum Jahresanfang. Zum Auftakt gibt der TSV Schesslitz (am 26. Januar) und danach der Spitzenreiter TSV Unterlauter (9. Februar) seine Visitenkarte im Ortsteil von Michelau ab. Die Vorrunden-Einzelbilanz des Schwürbitzer Stammquartetts: Michael Sünkel (14:2), Tobias Schneider (7:11), Christian Haselmann (12:8) und Stefan Imhof (11:7). Eine Bank war das Doppel Sünkel/Schneider (7:0).

Nicht so gut sieht es zur Winterpause für den TTC Lettenreuth aus. Von ihm wird mit 8:14 Punkten einer der vier Abstiegsränge eingenommen. Allerdings beträgt der Rückstand zum Nichtabstiegsplatz nur einen Zähler, sodass er noch beste Chancen auf den Klassenerhalt hat. Dass eine bessere Platzierung möglich war, ist daran erkennbar, dass er gleich sechsmal 5:5-Unentschieden spielte und sich so mit den Gegnern nicht nur auf Augenhöhe befand, sondern bei etwas mehr Glück der eine oder andere Sieg möglich war. Während vom Stammteam Manuel Bojer (14:4 Einzelspiele) und Christian Lutter (14:8) überzeugten, ist bei Christopher Sandberg (7:11) und Markus Gack (3:19) noch Luft nach oben. Bereits am 5. Januar fällt der Startschuss in die Rückrunde (beim FC Adler Weidhausen II). Eine Woche später (12. Januar) steht das erste Heimspiel an (gegen TSV Schesslitz).

In der Bezirksliga befinden sich der TV Schwürbitz II (5. Platz/13:9) und der TTC Burgkunstadt III (7./12:19) jenseits von Gut und Böse. Dagegen muss sich der Aufsteiger TTV 45 Altenkunstadt (3:19) als Schlusslicht mit dem sofortigen Wiederabstieg abfinden. Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt schließlich schon neun Punkte. Eine positive Einzelbilanz weisen bei Schwürbitz II Jochen Mahr (13:9) sowie bei Burgkunstadt II Manfred Schneider (13:5) und Christopher Eideloth (16:4) auf. Zum Rückrundenstart empfängt Altenkunstadt am 11. Januar DJK Don Bosco Bamberg und Burgkunstadt III am 24. Januar den TTC Tüschnitz. Schwürbitz II muss zunächst nach Bamberg (22. Januar) und zum TTC Küps (27. Januar), ehe am 2. Februar gegen den TTC Schmeilsdorf das erste Heimspiel im neuen Jahr auf den Plan steht.

Neben sechs Mannschaften aus dem Kreis Bamberg sind mit dem TTC Schmeilsdorf (3. Platz/13:9 Punkte) ein Team aus dem Kreis Kulmbach sowie mit dem TTC Küps (6./13:9) und dem TTC Tüschnitz (9./8:14) zwei Mannschaften aus dem Kreis Kronach in der westoberfränkischen Bezirksliga noch mit von der Partie. hf / Hans Franz

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