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Mannschaftssport Erwachsene  

Tischtennis der Coburger Teams

Bezirksoberliga und Bezirksliga

Foto: Jürgen Braun

Für die zwei im Einsatz gewesenen Herrenmannschaften aus dem Kreis Coburg gab es am Wochenende in der Bezirksoberliga nichts zu erben. Während der TSV Scherneck (7. Platz, 11:15 Punkte) beim souveränen Spitzenreiter TSV Eintracht Bamberg (25:3) mit 3:7 das Nachsehen hatte, musste der TSV Untersiemau II (8., 6:22) zu Hause gegen den Rangzweiten TSG 2005 Bamberg II mit 2:8 Federn lassen. An diesem Freitag, 28. Februar, stehen zwei Coburger Duelle auf dem Programm, und zwar empfängt Weidhausen II den TTC Rödental II und Scherneck ist Gastgeber für den TTC Tiefenlauter II.

TSV Eintracht Bamberg - TSV Scherneck 7:3

Nach ausgeglichenem Auftakt in den beiden Doppeln trumpften die auf Meisterkurs befindlichen Hausherren in den ersten drei Einzeln ohne jeglichen Satzverlust auf. Zwar konnte im Anschluss Holger Ehrlich den zweiten Gästezähler verbuchen, doch mit zwei weiteren Siegen kamen die Domstädter zur 6:2-Führung, womit der zu erwartende Heimsieg vorzeitig perfekt war. In der Schlussphase war es erneut Ehrlich der punktete. Dabei drehte er nach dem 1:2-Satzrückstand den Spieß zum 3:2 noch um. Zu Beginn hatten Dominik Klein und Bernd Kalb ihr gemeinsames Doppel gewonnen.

TSV Untersiemau II - TSG 2005 Bamberg II 2:8

Die nicht auf Rosen gebettete Heimmannschaft hatte gegen den starken Tabellenzweiten einen schweren Stand. So gingen die Bamberger mit dem Gewinn der beiden Eröffnungsdoppel und der ersten zwei Einzel mit 4:0 in Front. Als Christian Lutter den ersten Untersiemauer Zähler markiert hatte, lag auch der zweite TSV-Punkt in der Luft. Doch Dennis Lüddicke scheiterte nach seiner 2:1-Satzführung noch mit 6:11 und 9:11. Schließlich war es der höherklassig erfahrene Jürgen Freiberger, der für die Gäste den sechsten Siegpunkt vorzeitig eintütete. Nach zwei weiteren Heimpleiten war es dann trotzdem noch Lüddicke der auf 2:8 verkürzte.

Bezirksoberliga der Damen

In einem Kellerduell verschaffte sich der TSV Unterlauter II (6:14 Punkte) mit einem 6:4-Auswärtserfolg beim TTC Neuses am Brand (4:14) etwas Luft im Abstiegskampf. Bis zum zwischenzeitlichen 3:3 befanden sich beide Teams noch auf Augenhöhe. Mit drei Siegen in den restlichen vier Paarungen, davon zwei im Entscheidungssatz mit 12:10 und 11:9, kam Unterlauter zum wichtigen Punkte-Doppelpack. Die Zähler für den Sieger gingen auf das Konto von Melanie Scholz (2,5), Barbara Probst (1) und Sabine Fischer (2,5). Für Neuses punkteten Heidrun Kestel (1) und Claudia Morgenroth (3).

Bezirksliga der Herren

Der FC Adler Weidhausen III (28:4 Punkte) setzte als Spitzenreiter mit einem 9:1 beim TTC Tiefenlauter III (6. Platz, 12:20) und einem weiteren 9:1 beim TSV Bad Rodach (3., 23:9) seinen Siegeszug fort. Die SG Köppelsdorf (24:4) bleibt zwar den "Adlern" auf den Fersen, hat aber nach ihrem 8:2-Heimsieg gegen die TTG Neustadt-Wildenheid (9., 8:18) noch vier Zähler im Plusbereich weniger zu Buche stehen.

TTC Tiefenlauter III - FC Adler Weidhausen III 1:9

Nicht nur das Endergebnis von 9:1, sondern auch das Satzverhältnis von 27:6 verdeutlicht die Überlegenheit der Gäste. Bei ihnen trugen zum Kantersieg bei: Tom Hoger (2,5 Punkte), Simon Grönert (2,5), Alexander Busch (2,5) und Oliver Platsch (1,5). Den Ehrenpunkt für den TTC verbuchte Norbert Schmehle.

SG Köppelsdorf - TTG Neustadt-Wildenheid 8:2

Mit dem Gewinn des Doppels Lukas Bätz/KevinMüller und des Einzelerfolgs von Bätz sah es zu Beginn nach dem 2:2-Zwischenstand noch nicht einmal schlecht für die TTG aus. Doch damit hatten sie aber auch schon ihr Pulver verschossen und die Thüringer zogen auf und davon.

TSV Bad Rodach - FC Adler Weidhausen III 1:9

Obwohl von den Badstädtern der gute dritte Tabellenplatz belegt wird, mussten sie eine deutliche Heimniederlage hinnehmen. Dies vor allem auch deshalb, weil zu Beginn ein Doppel und die Einzel von Michael Florschütz und Kerstin Schnapp jeweils im fünften Satz verloren gingen. Der Ehrenpunkt für die Einheimischen ging auf das Konto des Duos Konrad Moser/Svenja Schirm. Diese TSV-Formation zwang trotz 0:2-Satzrückstand das Adler-Duo Grönert/Busch noch mit 3:2 in die Knie. hf / Hans Franz

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