Untersiemau – Eine knappe 4:6-Heimniederlage musste der Aufsteiger TSV Untersiemau in der Verbandsliga gegen den Absteiger TS Kronach registrieren. Mit nunmehr 6:8 Punkten wird vom TSV der siebte Tabellenplatz belegt, womit der Vorsprung zum Relegationsplatzinhaber SC Nürnberg (2:10) vier Pluszähler beträgt. Mit einem Sieg bei diesen Nürnbergern am kommenden Sonntag, 14. Dezember, soll das Punktekonto vor Eintritt in die Winterpause nicht nur ausgeglichen werden, sondern der Abstand zum Team aus der Noris weiter vergrößert werden. Nach einer dreiwöchigen Spielpause bestreitet auch der Throninhaber FC Adler Weidhausen seine letzte Vorrundenpartie. Dabei müssen die „Adler“ (10:4) zum Spitzenspiel am Samstag, 13. Dezember, zur TS nach Kronach (9:3).
TSV Untersiemau – TS Kronach 4:6
Obwohl die Gäste mit 5:3 in Front lagen hatte es den Anschein, als würde Untersiemau noch das Unentschieden erreichen. Dies deshalb, weil das zweite heimische Paarkreuz bereits im ersten Einzelabschnitt erfolgreich war und auch beim zweiten Einzelauftritt favorisiert war. Dies schien sich auch zu bewahrheiten, da Gabriel Funk gegen den Kronacher Mannschaftsführer Michael Bittruf ohne Satzverlust blieb und Markus Gundel gegen Oliver Reinhardt nach drei Durchgängen mit 2:1 vorne lag. Doch trotz mehrerer Satzbälle musste er in der Verlängerung mit 12:14 die Segel streichen und den 2:2-Gleichstand zulassen. Im Entscheidungssatz riss der Faden bei Gundel völlig, sodass er auch diesen fünften Durchgang verlor. Zwar hatte parallel dazu Funk gegen Bittruf nichts anbrennen lassen, doch durch die Niederlage von Gundel hatten die Frankenwälder den sechsten Siegpunkt eingetütet. Bis zu diesem entscheidenden Match konnten Michal Bozek und Gundel gemeinsam ihr Doppel gewinnen. Da die ersten zwei Einzel an die Gäste gingen, führten diese mit 3:1. Gundel und Funk ließen aber ihren Kontrahenten keine Gewinnchance und glichen zum 3:3 aus. Bozek musste auch in seinem zweiten Einzel gegen den Bulgaren David Kostadinov Federn lassen und auch Markert geriet gegen den Ecuadorer Ivan Proano Quimis auf die Verliererstraße. Markert zu seiner Niederlage: „Eigentlich habe ich die Überraschung gegen Proano auf dem Schläger. Zum einen gewann ich den ersten Satz, den folgenden Durchgang verlor ich recht unglücklich mit 13:15 und im dritten Satz war ich bis zum 8:8 dran.“ Am Ende resümierte Markert: “Extrem ärgerlich, schlechter waren wir jedenfalls nicht. Letztlich war es ein glücklicher Sieg für die Gäste in einem emotionalen Spiel in dem wir dem 6:4-Sieg eigentlich näher waren.“ Hinsichtlich der vergebenen Satzbälle von Untersiemau schlägt der Kronacher Mannschaftsführer Michael Bittruf in die gleiche Kerbe wie Markert, sodass man sich auf Seite der Gäste über den für sie günstigen Verlauf recht zufrieden zeigte.
Ergebnisse: Markert/Funk - Kostadinov/Proano Quimis 0:3, Bozek/Gundel – Reinhardt/Bittruf 3:0, Bozek - Proano Quimis 0:3, Markert – Kostadinov 1:3, Gundel – Bittruf 3:0, Funk – Reinhardt 3:0, Bozek - Kostadinov 0:3, Markert – Proano Quimis 1:3, Gundel – Reinhardt 2:3, Funk – Bittruf 3:0. hf / Hans Franz









