Mit dem Ziel die Tischtennis-Jugend im Landkreis Cham zu fördern und untereinander zu vernetzen, organisierten die Tischtennisvereine im Landkreis kurz vor Weinachten ein zweitägiges Trainingslager speziell für alle interessierten Jugendlichen. Die Idee dazu stammte von Karl Lemberger vom TTC Lam, der als B-Trainer auch die Lehrgangsleitung übernahm.
Insgesamt mehr als 30 Kinder hatten im Vorfeld sich angemeldet, die Resonanz aus den Vereinen überwältigend, so dass die Doppelturnhalle des SV Tiefenbach an beiden Tagen sehr gut gefüllt war. Der SV Tiefenbach um Jugendleiterin Sandra Becher, das Trainerteam Anja Lanzinger und Michael Batzl sorgten für hervorragende Trainingsbedingungen. Nicht nur organisierten sie die Verpflegung und Getränke für die Teilnehmer sondern sie organisierten sogar den Transport von drei zusätzlichen Tischen von Rötz nach Tiefenbach als klar wurde, dass es auf den zwölf vereinseigenen Platten eng werden würde. Der FC Rötz mit Abteilungsleiterin Jasmin Stengl sprang hier dankenswerter Weise ein und stellte einen Teil seiner Tische zur Verfügung. Auch der FC Chamerau sorgte mit Obst und Energieriegeln dafür, dass den Kindern an den beiden langen Trainingstagen die Energie nicht ausging, zudem war Christian Greisnger als Trainer an beiden Tagen im Einsatz. Die Vereine SSV Schorndorf, FC Stamsried und FC Zandt stellten zudem jeweils zwei Trainer zur Verfügung.
Die Kinder und Jugendlichen, die sichtlich Bock hatten an den zwei Tagen was zu lernen waren alle im Alter zwischen 8 und 15 Jahren. Nach dem gemeinsamen Aufwärmen wurden die Kinder auf fünf Kleingruppen verteilt in denen sie von jeweils 2-3 Trainern betreut wurden. Das Ziel der Trainingseinheiten variierte, ein großer Schwerpunkt lag auf Schlagtechnik und Beinarbeit, die an beiden Tagen nicht zu kurz kam. Wenn auch anstrengend waren alle Kinder bis zum Ende voll motiviert, so dass für alle Beteiligten klar war: Das Tischtennis-Camp war für alle ein voller Erfolg. Mit Kindern aus den Vereinen DJK Arnschwang, TSV Blaibach, FC Chamerau, SSV Schorndorf, FC Stamsried, SV Tiefenbach und FC Zandt waren mehr als 50% der Vereine beteiligt, die aktuell Jugendmannschaften im Spielbetrieb haben. Ein echtes Gemeinschaftsprojekt also, das kein Einzelfall bleiben sollte, da waren sich alle Beteiligten am Ende einig.









