Lichtenfels – Von den 61 Tischtennis-Herrenmannschaften im Kreis Lichtenfels sind je eine in der Landes- und Bezirksliga, zwei in der Bezirksoberliga und 57 in sieben Bezirksklassen des westoberfränkischen TT-Verbandes vertreten. Vervollständigt werden die Ligen mit elf Mannschaften aus drei Vereinen des südlichen Landkreises Kronach. Wie seit jeher ist der Landesligist TTC Burgkunstadt am höchsten angesiedelt. In der Bezirksoberliga schlagen der TV Schwürbitz und die zweite Vertretung des TTC Burgkunstadt sowie in der Bezirksliga der TV Schwürbitz II auf.
Beim Blick auf das Abschneiden zum Abschluss der Vorrunde der laufenden Saison 2025/26 kann hinsichtlich des TTC Burgkunstadt erfreut festgestellt werden, dass dieser sich zum Führungstrio zählen darf. Mit 13:5 Punkten nimmt er hinter dem ungeschlagenen Spitzenreiter TTC Creussen (17:1) und dessen direkten Verfolger TSV Windheim I (16:2) den dritten Tabellenplatz ein. Zum Rangvierten SV Rothenkirchen (11:7) weist der TTC einen Vorsprung von zwei Zählern auf.
Den sechs Siegen und einem Unentschieden von Burgkunstadt stehen nur je eine knappe 4:6-Niederlage beim Throninhaber Creussen und beim Rangzweiten Windheim gegenüber. Sicher dürfte sein, dass die „Schuhstädter“ in der Rückrunde in heimischer Halle dem Führungsduo vor eine hohe Auswärtshürde stellen. Schließlich hat der TTC mit Ricco Linz und Gerald Nidetzky ein starkes zweites Paarkreuz (je 13:3 Siege), das zu den besten der Landesliga gehört. Nur Patrick Grosch vom TSV Windheim weist mit 17:1-Einzelsiegen ein besseres Resultat auf. Im Spitzenpaarkreuz verzeichnet Sven Pol eine ausgeglichene Einzelbilanz (8:8), Manuel Eideloth befindet sich leicht im negativen Bereich (6:8). Als Ersatz war einmal Christopher Eideloth (1:1) im Einsatz. Im Doppel überzeugten die Formationen Linz/Nidetzky (6:2) und Pol/Eideloth (6:1). Der Startschuss in die Hinrunde fällt für den TTC Burgkunstadt am 24. Januar mit dem Heimspiel gegen den Abstiegs-Relegationsplatzinhaber TTC Rödental (5:13 Punkte), ehe am 8. Februar die Auswärtspartie beim Schlusslicht TSV Windheim II (0:18) folgt.
In der Bezirksoberliga nimmt der der TV Schwürbitz mit 10:8 Punkten den guten vierten Tabellenplatz ein. Damit beträgt der Rückstand zum Aufstieg-Relegationsplatzinhaber FC Adler Weidhausen II (13:5) zwar nur drei Zähler, doch werden sich die „Adler“ wohl von ihrer Position nicht verdrängen lassen. Oder setzt der TV doch zu einer Aufholjagd an, denn mit Jochen Wollmert verzeichnet er einen Neuzugang? Wollmert kommt vom TTV Ronsdorf/Wuppertal, mit dem er in der dortigen Bezirksliga ungeschlagener Vorrunden-Tabellenführer geworden war. Schwürbitz geht gleich mit vier Heimspiele in Folge in die restliche Saison, und zwar gegen den FC Baunach (21. Januar), Don Bosco Bamberg (28. Januar), TSV Scherneck (4. Februar) und Burgkunstadt II (11. Februar).
Die Vorrundenbilanzen der eingesetzten Spieler: 1. Michael Sünkel 12:4, 2. Tobias Schneider 9:7, 3. Christian Haselmann 10:8, 4. Stefan Imhof 10:8, 6. Jochen Mahr 1:1, 11. Thomas Herold 2:0. Doppel: Haselmann/Imhof 5:4, Sünkel/Schneider 4:3.
Der TTC Burgkunstadt II war mit 7:11 Punkten als Relegationsplatzinhaber in die Winterpause gegangen, war aber punktgleich mit dem vor ihm platzierten TTC Rödental II. Der Vorsprung zum Abstiegsplatz (5:13) beträgt ebenso zwei Zähler wie der Rückstand zum sicheren Nichtabstiegsplatz (9:9). Will die zweite Garnitur von Burgkunstadt mit Abschluss der Saison auf der sicheren Seite sein, dann sollte sie in der für sie an diesem Samstag, 10. Januar, beginnenden Rückrunde beim Schlusslicht im thüringischen Köppelsdorf noch einiges in die Waagschale werfen, zum Beispiel wie zum Vorrundenabschluss bei Weidhausen II (6:4-Auswärtssieg).
Die Einzelbilanzen: 1. Stefan Kern 10:6, 2. Leon Kern 5:11, 3. Christopher Eideloth 10:8, 5. Manfred Schneider 3:1, 7. Niklas Kieme 2:10; L. Kern/Eideloth 3:4, S. Kern/Klieme 3:3, fünf verschiedene Formationen 2:3.
In der Bezirksliga ist zwar die zweite Mannschaft des TV Schwürbitz mit 8:10 Punkten nicht gerade auf Rosen gebettet, hat jedoch zum Abstiegsplatz (4:14) einen Vorsprung von vier Zählern. Einen Rückstand von nur zwei Punkten hat Schwürbitz zum Rangvierten aus Bamberg (10:8). Von Vorteil könnte sein, dass durch den Neuzugang in der „Ersten“ der bislang dortige Stammspieler Stefan Imhof ins zweite Glied zurück geht und die neue Nummer eins in der „Zweiten“ ist. Der Start in die Rückrunde fällt bereits an diesem Freitag, 9. Januar, mit dem Heimspiel gegen den mit nur einem Punkt besser dastehenden Tabellennachbarn TTC Tüschnitz (9:9).
Einzelbilanzen: 1. Norbert Korzendorfer 5:13, Jochen Mahr 5:13, 3. Björn Härtel 11:5, 4. Sven Meußer 12:6, 11. Thomas Herold 2:0; Mahr/Meußer 8:0, Korzendorfer/Härtel 4:3. hf / Hans Franz









