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Mannschaftssport Erwachsene  

Weidhausen und Untersiemau unterliegen jeweils mit 4:6 in der Fremde

Verbandsliga Nordost der Herren

Obwohl Joel Fischer (Bild) vom FC Adler Weidhausen in Erlangen seine zwei Einzel gewann, zog sein Team mit 4:6 den Kürzeren. Foto: Hans Franz

Einen unglücklichen Start in die Rückrunde der Verbandsliga hatten die Herren des FC Adler Weidhausen. Im Spitzenspiel beim TV 1848 Erlangen I (15:7 Punkte) zogen sie mit 4:6 den Kürzeren und verzeichnen nunmehr als Tabellen-Dritter das Verhältnis von 12:6 Zählern. Ebenfalls 12:6 stehen beim TTC Waldershof zu Buche, der mit dem gleichen Ergebnis von 6:4 den TSV Untersiemau (10:10) niederhielt. Trösten kann sich Weidhausen damit, dass es einen Minuszähler weniger hat als der Throninhaber Erlangen und Untersiemau damit, dass es im gesicherten Tabellen-Mittelfeld angesiedelt ist. Wiedergutmachung wollen die „Adler“ an diesem Samstag, 31. Januar, 18.30 Uhr, gegen den Vorletzten TV 1848 Erlangen II betreiben. Der TSV muss erst am 14. Februar wieder ran, und dann zum Derby in Weidhausen. An diesem Tag ist auch der TTC Tiefenlauter erst wieder im Einsatz (in Kronach). Das geplante Treffen des TTC Tiefenlauter am Wochenende gegen Waldershof wurde kurzfristig verlegt. Ein Termin steht hier noch nicht fest.

TV 1848 Erlangen – FC Adler Weidhausen 6:4

Mit dem gleichen Resultat wie die Gäste im November zu Hause verloren, so blieben so auch diesmal in der Universitätsstadt auf der Strecke. Dabei begann das Treffen noch nicht einmal schlecht für Weidhausen. Nach dem ausgeglichenen Auftakt in den beiden Eingangsdoppeln waren es die Brüder Joel und David Fischer, die ohne Satzverlust gegen das heimische vordere Paarkreuz die erste Geige spielten. Dabei schaffte es Joel Fischer sich an den heimischen Spitzenspieler Karsten Reiß für die knappe 2:3-Vorrundenniederlage eindrucksvoll zu revanchieren (11:7, 11:9, 11:4). Doch nach dieser 3:1-Führung wendete Erlangen das Blatt und ging mit drei Siegen am Stück mit 4:3 in Front. In diesem Abschnitt gab es zunächst für Manuel Bojer und Tom Hoger nichts zu erben. Damit stand es zunächst 3:3 und es deutete vieles auf den vierten Gästezähler hin. Dies deshalb, weil David Fischer gegen Reiß mit 11:7 und 11:8 sich einen 2:0-Vorsprung verschafft hatte und somit der dritte Satzgewinn greifbar schien. Doch während Reiß sich mehr und mehr aufbäumte, riss beim 19-Jährigen der Faden und er geriet nach einem 8:11, 9:11 und 5:11 noch auf die Verliererstraße. In der Schlussphase musste erneut das zweite Paarkreuz von Weidhausen die Segel streichen, sodass die Auswärtsniederlage besiegelt war.

Ergebnisse: Görsch/Kostenko – D. Fischer/Hoger 1:3, Reiß/Lommer – J. Fischer/Bojer 3:1, Reiß – J. Fischer 0:3, Görsch – D. Fischer 0:3, Lommer – Bojer 3:0, Kostenko – Hoger 3:0, Reiß – D. Fischer 3:2, Görsch – J. Fischer 1:3, Lommer – Hoger 3:1, Kostenko – Bojer 3:1.

TTC Waldershof - TSV Untersiemau 6:4

Konnte Untersiemau das Vorrundenspiel noch klar mit 7:3 für sich entscheiden, so revanchierten sich nun die Oberpfälzer. Die Einheimischen hatten sich dank eines ausgezeichneten Auftakts mit einem beachtlichen 4:1 in Front gebracht. In diesem Abschnitt konnte bei Untersiemau nur das Doppel Fabian Martkert/Gabriel Funk punkten. Der in der Rückrunde ins vordere Paarkreuz aufgerückte Markus Gundel beeindruckte mit einer 2:0-Satzführung gegen Linus Mende. Doch zwei knappe Niederlagen (9:11, 11:13) führten zum 2:2-Gleichstand, ehe sich der heimische Spitzenspieler im Entscheidungssatz nicht mehr aus den Angeln heben ließ. Ohne Satzgewinn waren Michal Bozek und Gabriel Funk geblieben. Leichte Hoffnung keimte beim TSV Untersiemau auf, als Mannschaftsführer Markert auf 4:2 verkürzte. Da aber Bozek auch sein zweites Einzel gegen Mende in den Sand setzte, war der 3-Punkte-Vorsprung für die Hausherren wieder hergestellt. Markus Gundel zeigte gegen Hannes Andritzky nicht nur eine bestechende Leistung, sondern wartete auch mit Nervenstärke auf. Als er mit 1:2 hinten lag (11:6, 5:11, 9:11) verstand er es mit einem 11:9 und 12:10 das Ruder noch herumzureißen und auf 5:3 zu stellen. Doch Markert fand gegen Vavrinek nicht in die Spur und musste den sechsten Gewinnpunkt für Waldershof zulassen. Somit bedeutete der abschließende Sieg von Funk nur noch eine Ergebniskorrektur.

Ergebnisse: Andritzky/Vavrinek – Bozek/Gundel 3:0, Mende/Janku - Markert/Funk 2:3, Mende – Gundel 3:2, Andritzky - Bozek 3:0, Vavrinek – Funk 3:0, Janku – Markert 1:3, Mende - Bozek 3:1, Andritzky – Gundel 2:3, Vavrinek – Markert 3:0, Janku – Funk 2:3. hf / Hans Franz

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