Kreis Coburg - In einem Nachbar- und Neulingsduell der Tischtenns-Landesliga trennten sich die Herrenteams des TTC Rödental und des FC Adler Weidhausen mit einem 8:8-Unentschieden. Während die „Adler“ damit noch zur Spitzengruppe (13:3 Punkte) gehören, weist der TTC weiterhin ein positives Punktekonto auf (11:7). Ebenso 13:3 Zähler wie bei Weidhausen stehen beim TTC Tiefenlauter, der beim SV Mistelgau mit 9:2 auftrumpfte, zu Buche. Am letzten Vorrundenspieltag kommt es an diesem Samstag, 17. Dezember, zum Spitzenspiel bei der TSG 2005 Bamberg (14:2), wenn dort Weidhausen seine Visitenkarte abgibt. Eine leichte Hausaufgabe hat zum gleichen Zeitpunkt Tiefenlauter, denn es gastiert das noch sieglose Schlusslicht Teuschnitz im Lautertal.
TTC Rödental – FC Adler Weidhausen 8:8
Der Verlauf des gut drei Stunden dauernden Zweikampfes der beiden Aufsteiger war nichts für schwache Nerven. Nachdem die Gäste einen Auftakt nach Maß hatten (4:1) und nach dem zwischenzeitlichen 6:4 auch noch vorne lagen, befanden sie sich in der Endphase mit 6:8 im Rückstand. Der unbezwungen gebliebene Joel Fischer ließ mit dem Gewinn des letzten Tageseinzels gegen Christian Kreuz die Gäste auf eine Punkteteilung noch hoffen. Diese Aussicht schien aber schnell zu schwinden, denn im Schlussdoppel gewann die heimische Formation Hannes Drotleff/Benjamin Jahn den ersten Durchgang. Doch dann riss das junge Gäste-Duo David Fischer/Tom Hoger das Geschehen an sich und ging mit einem 11:7, 13:11 und 11:4 als jubelnder Sieger noch durchs Ziel.
Mit dem Gewinn von zwei der drei Doppel und der ersten zwei Einzelsiege durch Christian Leffer und David Fischer – allerdings in beiden Fällen erst im Entscheidungssatz – verschaffte sich Weidhausen eine vermeintlich beruhigende 4:1-Führung. In den folgenden fünf Paarungen hatten die Hausherren mit drei Siegen zwar ein leichtes Übergewicht, doch das Adler-Team lag immer noch in Front (6:4). Doch dann hatte Rödental eine ganz starke Phase. Mit vier Erfolgen nacheinander von Jahn, Jan Schwadtke, Oliver Grambs und Niklas Weisser hatten sie das Ruder zur erstmaligen Führung (8:6) herumgerissen. Zum greifbaren Heimsieg reichte es aber letztlich nicht mehr. Während bei Weidhausen die Brüder David und Joel Fischer im jeweiligen Doppel und ihren zwei Einzeln glänzten, blieb bei Rödental das mittlere Paarkreuz (Schwadtke und Grambs) in ihren Einzeln unbezwungen.
Ergebnisse: Drotleff/Jahn – Leffer/Duckstein 3:0, Schwadtke/Kreuz – D. Fischer/Hoger 1:3, Grambs/Weisser – Grönert/J. Fischer 1:3, Drotleff –Leffer 2:3, Jahn – D. Fischer 2:3, Schwadtke – Hoger 3:0, Grambs – Duckstein 3:0, Weisser – J. Ficher 0:3, Kreuz – Grönert 3:1, Drotleff – D. Fischer 0:3, Jahn – Leffer 3:0, Schwadtke – Duckstein 3:0, Grambs – Hoger 3:2, Weisser – Grönert 3:1, Kreuz – J. Fischer 0:3. Drotleff/Jahn – D. Fischer/Hoger 1:3.
SV Mistelgau – TTC Tiefenlauter 2:9
Zwar waren die heimischen Hinterbänkler chancenlos, doch zu Beginn machten sie es den Gästen nicht leicht. So behielt die Senioren-Formation Jürgen Forkel/Martin Deffner erst im Entscheidungssatz die Oberhand. In den fünften Durchgang musste auch das Duo Kai Müller/Alexander Buhr, das scheiterte und so der erste Mistelgauer Zähler zu Buche stand. Nichts anbrennen ließ dagegen das Spitzenpaar Trifon Lengerov/Reiner Kürschner. Im ersten Tageseinzel hatte Kürschner gegen die heimische Nummer eins Elias Krug noch Sand im Getriebe (5:11). Doch dann spielte Kürchner mit einem 11:5, 11:5 und 12:10 die erste Geige. Der bei den Hausherren bislang überzeugende Mario Krug (9:4-Einzelspiele) hatte gegen Lengerov nicht den Hauch einer Chance, sodass es bereits 4:1 für den TTC stand. Nicht so recht in Schwung kam Martin Deffner. Er hatte gegen Martin Wendl das Nachsehen. Doch dieser zweite Zähler für die Hummelgauer sollte auch schon der letzte an diesem Spieltag sein. Zunächst war es Jürgen Forkel, der bei seinem erst zweiten Mitwirken in dieser Saison den Hebel nach dem 1:2-Satzrückstand noch umlegte. Alexander Buhr ließ nach dem 1:1-Satzgleichstand den erfahrenen Harald Hauffe abblitzen. Während Kai Müller ohne Satzverlust blieb, musste sich Lengerov gegen Elias Krug in der Verlängerung des ersten Durchgangs mit 12:14 beugen. Doch dann war der TTC-Spitzenspieler nicht mehr zu stoppen (11:5, 11:5 und 11:6). Letztlich war es Kürschner, der mit seinem Drei-Satz-Sieg den Schlussstich unter den deutlichen Tiefenlauterer Auswärtserfolg zog.
Ergebnisse: M. Krug/Voit – Forkel/M. Deffner 2:3, E. Krug/Rudel - Lengerov/Kürschner 0:3, Wendl/Hauffe – Müller/Buhr 3:2, E. Krug – Kürschner 1:3, M. Krug - Lengerov 0:3, Wendl - M. Deffner 3:0, Voit - Forkel 2:3, Hauffe – Buhr 1:3, Rudel - Müller 0:3, E. Krug - Lengerov 1:3, M. Krug – Kürschner 0:3. hf









