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Seniorensport  

Klaus Lindner wird Bayerischer Meister, Bronze für Georg Herold vom TTC Geutenreuth und Walter Knoch vom TV 07 Wiesenfeld

Bayerische Meisterschaften der Senioren

Klaus Lindner vom TV 1886 Ebersdorf. Foto: Hans Franz

Vohburg – Zum zweiten Mal fanden die Bayerischen Tischtennis-Einzelmeisterschaften der Senioren in Leistungsklassen statt. Dabei wurde im oberbayerischen Vohburg in zwei Alterskategorien (40 bis 60 Jahre und ab 65 Jahre) jeweils von der A- bis zur E-Klasse gespielt. Erfolgreichster Teilnehmer des Tischtennisbezirks Oberfranken West war Klaus Lindner vom TV 1886 Ebersdorf, der Sieger in der AK 65 der A-Klasse wurde. Im gleichen Wettbewerb holte sich Georg Herold vom TTC Geutenreuth die Bronzemedaille. Ebenfalls Bronze gab es für Walter Knoch vom TV 07 Wiesenfeld in der B-Klasse.

Der 74-jährige Klaus Lindner hatte in der Gruppenphase zwar 3:0-Siege gegen Kontrahenten aus der Oberpfalz und Unterfranken zu verzeichnen, zog allerdings gegen den ungeschlagenen Gruppensieger Gerhard Kainz vom TSV Pentenried (Oberbayern) mit 1:3-Sätzen den Kürzeren. Doch mit seinen 2:1-Spielen zog er als Zweitplatzierter mit in die Hauptrunde ein. Im späteren Viertelfinale bewies der Ebersdorfer Nervenstärke, indem er den Regensburger Max Spanner im Entscheidungssatz mit 12:10 in die Knie zwang. Rückgrat bewies Lindner auch im Halbfinale gegen einen Oberbayern (11:7, 11:9, 12:10). Im Endspiel gegen Bernhard Hess vom TSV Stein brachte sich Lindner mit 11:7 und 11:9 in Führung. Die folgende 4:11-Pleite steckte er schnell weg, denn im vierten Durchgang hievte er sich mit einem 11:6 zum bayerischen Titelgewinn. Mit diesem Sieg löste Lindner zugleich seinen Mannschaftskameraden Werner Quaschigroch, der im vergangenen Jahr diesen erstmals stattgefundenen Leistungsklassen-Wettbewerb gewonnen hatte, auf dem ersten Platz ab. Quaschigroch war diesmal als Gruppen-Zweiter in die Hauptrunde eingezogen, traf hier im Achtelfinale aber auf den späteren Vizemeister Bernhard Hess und zog gegen diesen mit 7:11, 9:11 und 8:11 den Kürzeren (neunter Platz).

Georg Herold erreichte ebenso wie Quaschigroch die Hauptrunde, und zwar mit Gruppensiegen gegen Kontrahenten aus Oberbayern (3:1) und Unterfranken (3:2).Hier schaltete er im Viertelfinale Gerhard Kainz trotz Verlust des ersten Satzes aus (9:11, 11:7, 11:7, 11:6). Kainz hatte - wie vorstehend ausgeführt – Lindner die einzige Gruppen-Niederlage zugefügt. Gänzlich das Glück verlies Herold allerdings im Halbfinale. Gegen Bernhard Hess hatte er gleich dreimal mit nur zwei Zählern

Abstand das Nachsehen (9:11, 16:18, 12:14). Somit wurde es nichts mit einem oberfränkischen Finale.

Nicht über die Gruppe hinaus kam Lothar Fischer, der dritte teilnehmende Akteur des TV 1886 Ebersdorf, und Alexander Zeuß vom TTC Burgkunstadt. Bei den Platzierungsspielen unter den 19 Startern belegte Fischer den zwölften Rang.

In der gleichen AK 65, allerdings in der B-Klasse, gewann Walter Knoch vom TV 07 Wiesenfeld seine Begegnungen gegen Spieler vom TSV Neuötting, SV Mistelgau und SC Schweinfurt und wurde damit ungeschlagener Gruppensieger mit 9:3-Sätzen. Im Viertelfinale konnte er gegen einen Münchner nach dem 1:2-Rückstand noch den Hebel umlegen (7:11, 11:4, 4:11, 11:5, 11:9). Gegen den späteren Sieger Erhard Bruckner vom SV Marlesreuth bei Naila gewann Knoch im Halbfinale zwar den ersten Durchgang deutlich (11:5), doch dann geriet er auf die Verliererstraße (8:11, 9:11, 7:11). Mit je einem Sieg und eine Niederlage in der Gruppe war Bernhard Bähring vom TSV Unterlauter in die Finalrunde eingezogen. Hier scheiterte er aber im Viertelfinale am Sieger Bruckner. Dies bedeutete den fünften Platz in dem 18er-Teilnehmerfeld.

In der gleichen AK 65, jedoch in der C-Klasse, gab es in der Gruppe von Mete Hamurculu vom TTV 45 Altenkunstadt ein Kopf-an-Kopf-Rennen, da gleich drei Spieler mit jeweils 2:1-Spielen gleichauf vorne lagen. Mit 8:4-Sätzen gegenüber 7:6 beziehungsweise 7:7 hatte Hamurculu das beste Verhältnis und wurde Erster. Allerdings hatte er es im Achtelfinale mit dem späteren Gewinner vom TSV Starnberg zu tun, so dass er hier ausschied (neunter Platz).

Altersklasse 40 bis 60 Jahre

Je einen noch guten fünften Rang gab es in der AK 40 bis 60 in der A-Klasse für Sebastian Probst (TSV Unterlauter) und Gerald Nidetzky (TTC Burgkunstadt). Probst war nach seinem zweiten Platz in der Gruppe im Achtelfinale gegen Gerd Niederleithner (TSV Gräfelfing) mit 3:0 erfolgreich. Das Viertelfinale verlor er allerdings gegen Michael Weyler von der TSG Waldbüttelbrunn, sodass ihm eine Medaille verwehrt blieb.

Gerald Nidetzky drang ins Viertelfinale vor, gewann hier den ersten Satz, ehe er gegen den späteren Vizemeister Frank Keul aus Bad Kissingen noch auf die Verliererstraße geriet. Mit von der Partie war in diesem 18er-Starterfeld auch Stefan Imhof vom TV Schwürbitz. Er hatte zusammen mit zwei weiteren Kandidaten 1:2-

Spiele. Da aber Imhof von diesem Trio das geringfügig schlechtere Satzverhältnis hatte wurde er Dritter und verpasste damit den Einzug in das Hauptfeld. Er war anschließend bei den Platzierungsspielen im Einsatz, wo letztlich unter dem Strich der 15. Platz stand. Eine etwas bessere Platzierug schaffte Alexander Wirth-Hau vom TSV Schesslitz (12. Platz).

In der B-Klasse hatte es Thomas Florschütz vom TSV Bad Rodach nach seinem zweiten Platz in der Gruppe im Achtelfinale mit dem späteren Sieger Holger Drogan (TV Miesbach) zu tun, was naturgemäß das vorzeitige Aus bedeutete (neunter Platz).

In der C-Klasse erreichten Oliver Voll (DJK Teutonia Gaustadt) und Harald Dillinger (TV Schwürbitz) den noch achtbaren fünften Rang. Auf dem 14. Platz von 28 Startern befand sich Stefan Wittmann (DJK Gaustadt).

Nicht viel zu erben gab es in der D-Klasse für Peter Müller (TSV Bad Rodach). Georg Lunz (DJK Gaustadt) schaffte immerhin den Sprung ins Achtelfinale, hatte hier ein Freilos, ehe er danach auf der Strecke blieb. Sieglos blieben in der E-Klasse Hubert Kern und Siegfried Feulner, beide vom TTC Eschi Frohnlach. hfto: Hans Franz

Georg Herold vom TTC Geutenreuth. Foto: Hans Franz

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