Zum Inhalt springen

Mannschaftssport Erwachsene  

Tiefenlauter verteidigt zweiten Tabellenplatz und zweiter Sieg für TSG 2005 Bamberg

Verbandsliga Nordost der Herren

Mit starken Auftritten wartete Reiner Kürschner vom TTC Tiefenlauter in Erlangen auf. Beim 7:3-Auswärtserfolg seines Teams gewann er seine beiden Einzel und das Doppel mit Jürgen Forkel. Foto: Hans Franz

Die Herren des TTC Tiefenlauter haben in der Verbandsliga mit einem 7:3-Auswärtserfolg bei der SpVgg Erlangen ihren vierten Sieg am Stück eingefahren und damit ihren am Spieltag vorher eroberten zweiten Tabellenplatz verteidigt (12:4 Punkte). Der Spitzenreiter TS Kronach (15:1) war auswärts zweimal siegreich und hat damit vorzeitig den inoffiziellen Titel des „Herbstmeister“ sicher. Mit einem Auswärtserfolg von Tiefenlauter an diesem Samstag, 9. Dezember, beim Mitkonkurrenten um den zweiten Platz, DJK Sparta Nürnberg (9:5), würde der TTC als „Vizemeister“ in die Winterpause gehen.

SpVgg Erlangen - TTC Tiefenlauter 3:7

Der in seiner Bestbesetzung bestückte Tabellenfünfte machte es den Gästen vor allem in der Anfangsphase nicht leicht, denn er befand sich mit 3:2 in Front. Während beim TTC das Doppel Lengerov/Buckreus die erste Saisonniederlage registrieren musste, behielt die Formation Kürschner/Lengerov nach dem 1:1-Satzgleichstand mit 11:9 und 11:8 die Oberhand.

Da im ersten Tageseinzel Wolfgang Buckreus gegen den heimischen Spitzenspieler Alexander Burkard ohne Satzgewinn blieb, Trifon Lengerov aber in drei Durchgängen gegen die Nummer zwei der SpVgg, Jonas Scheer, nichts anbrennen ließ, stand es erneut Unentschieden (2:2).

Da nun Jürgen Forkel sich im Entscheidungssatz unglücklich mit 9:11 beugen musste, lag Erlangen vielversprechend vorne. Doch der an diesem Tag voll überzeugende Reiner Kürschner stellte postwendend den erneuten Ausgleich zum 3:3 her.

Schwerstarbeit hatte im Treffen der beiden Spitzenspieler Lengerov gegen Burkard zu verrichten. Der TTC-Spielertrainer lag nach Sätzen mit 2:1 hinten, ehe er mit einem 11:7 und 11:8 das Ruder noch herumriss. Ein Spiegelbild dazu war das Aufeinandertreffen von Buckreus mit Scheer. Auch hier führte der Einheimische, bevor Buckreus mit einem 11:5 und 11:8 den Hebel noch umlegte.

Kürschner musste zwar gegen Baumann mit einem 10:12 im zweiten Satz den 1:1-Gleichstand schlucken, doch in den Durchgängen drei und vier spielte er die erste Geige und führte so nicht nur die 6:3-Führung, sondern den vorzeitigen Auswärtssieg herbei. Zum Abschluss ließ Forkel den Verlust seines ersten Einzels vergessen und schraubte das Endergebnis auf 7:3 hoch.

Ergebnisse: Burkard/Scheer - Lengerov/Buckreus 3:1, Baumann/Groner – Kürschner/Forkel 1:3, Burkard – Buckreus 3:0, Scheer - Lengerov 0:3, Baumann – Forkel 3:2, Groner - Kürschner 0:3, Burkard – Lengerov 2:3, Scheer – Buckreus 2:3, Baumann - Kürschner 1:3, Groner – Forkel 1:3. hf

Zweiter Sieg für TSG 2005 Bamberg

Die Herren der TSG 2005 Bamberg fuhren in der Verbandsliga ihren zweiten Saisonsieg am Stück ein und haben damit erstmals das Tabellenende verlassen. Allerdings haben sie nach dem 8:2-Kantersieg beim TV Ebern wie Schlusslicht TV Erlangen II ebenso 4:12 Punkte, doch das wesentlich bessere Spielverhältnis von 36:44 gegenüber 30:50. Der Abstand zum Nichtabstiegsplatz beträgt nunmehr noch zwei Zähler. Zum Abschluss der Vorrunde stehen die Domstädter an diesem Samstag, 9. Dezember, vor einer hohen Auswärtshürde. Sie müssen ihre Visitenkarte beim noch ungeschlagenen Spitzenreiter TS Kronach (15:1 Punkte) abgeben. 

TV Ebern - TSG 2005 Bamberg 2:8

Um es gleich vorwegzuerwähnen: Die Hausherren mussten auf ihre drei tschechischen Akteure verzichten, sodass nur der aus Bamberg stammende Christian Frederich vom Stammquartett mit von der Partie war. Fredrich war es auch der die beiden Zähler für die Unterfranken verbuchte. Im ersten Einzel konnte er seinen Bruder Christoph Fredrich in Schach halten und später behielt er in einem hart umkämpften Match gegen TSG-Spitzenspieler Dominik Lelle gerade noch die Oberhand (11:9, 15:17, 12:10, 10:12, 11:9). Drei weitere Begegnungen gingen ebenfalls in den Entscheidungssatz, dabei hatten aber die Bamberger Jürgen Freiberger, Christoph Fredrich und Roland Lorek im fünften Durchgang deutlich die Nase vorne. Die Domstädter hatten sich mit dem Gewinn der beiden Eingangsdoppel in Front gebracht, zogen dann auf 6:2 davon, sodass der Auswärtserfolg vorzeitig in trockene Tücher gebracht war. Auch wenn die Hausherren stark ersatzgeschwächt antraten, den Bambergern konnte dies egal sein. Dies sind eben die Risiken, die eine Mannschaft zu tragen hat, wenn sie gleich mehrere ausländische Akteure in ihren Reihen hat.

Ergebnisse: Fredrich/Süppel – Lorek/Freiberger 1:3, Zimmermann/Abdou – Lelle/Fredrich 0:3, Fredrich – Fredrich 3:0, Süppel – Lelle 1:3, Zimmermann – Freiberger 2:3, Abdou – Lorek 0:3, Fredrich - , Lelle 3:2, Süppel – Fredrich 2:3, Zimmermann – Lorek 2:3, Abdou – Freiberger 0:3. hf

Aktuelle Beiträge