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Mannschaftssport Erwachsene  

Tischtennis im Kreis Bamberg

Rückblick auf die Vorrunde 2023/24

Obwohl als Ersatzspieler beim Verbandsligisten TSG 2005 Bamberg nominiert, musste Jürgen Freiberger sechsmal in die Bresche springen. Dabei hatte er sogar als einziger der insgesamt acht eingesetzten Akteure eine positive Einzelbilanz mit 7:5. Foto: Hans Franz

Bamberg – Neben den konkret 60 Tischtennis-Mannschaften, die im Herrenbereich im Kreis Bamberg in den Bezirksklassen A bis D auf Punktejagd gehen, sind noch zwei Tams auf Landes- und acht auf Bezirksebene im Einsatz. Recht unterschiedlich fallen dabei die Leistungen und die damit verbundenen Platzierungen in der zu Ende gegangenen Vorrunde aus.

Große Freude herrschte zu Beginn der Saison 2023/24 bei der TSG 2005 Bamberg, nachdem ihrer 1. Mannschaft als Vizemeister der Landesliga der Sprung in die zweithöchste bayerische Klasse, der Verbandsliga, gelang. Ebensolche Begeisterung herrschte beim TSV Eintracht Bamberg, dessen Team als Meister der Bezirksoberliga in die Landesliga aufstieg. Doch nach Abschluss der Vorrunde mussten die beiden Neulinge in ihren jeweiligen Ligen erkennen, welch raue Luft eine Stufe höher herrscht.

So kam die TSG in der Verbandsliga in ihren neun absolvierten Begegnungen nur zu zwei Siegen und steht zusammen mit dem punktgleichen TV Erlangen (je 4:14) am Tabellenende. Allerdings bleibt festzustellen, dass der Rückstand zum Relegationsplatz nur zwei und zum Nichtabstiegsrang drei Zähler beträgt. Der Blick auf die sieben Niederlagen zeigt, dass gleich viermal knapp mit 4:6 der Kürzere gezogen werden musste und bei etwas Glück durchaus mehr an Zählbarem herausspringen hätte können. Sollte unter anderem diese Problematik in der Rückrunde nicht mehr so belastend sein, dann darf auf den Ligaverbleib gehofft werden. Ins Gewicht dürfte auch gefallen sein, dass nur Spitzenspieler Dominik Lelle (8:10 Einzelspiele) alle neun Partien bestritt. Bedingt dadurch konnte nicht immer mit der Stammformation angetreten werden. Allerdings war der als Ersatzspieler nominierte Jürgen Freiberger, der gleich sechsmal ranmusste, der einzige Akteur mit einer positiven Einzelbilanz (7:5). Die weiteren Resultate: Christoph Fredrich (8 Spiele/7:9 Einzelpunkte), Roland Lorek (6/4:8), Christoph Brielmaier (3/3:3), Andreas Zack (2/0:4), Martin Öchsner (1/0:2) und Florian Neuber (1/0:2). Geglänzt hat das Doppel Lorek/Freiberger (6:0). Der Startschuss in die Rückrunde fällt am 20.Januar mit dem Heimspiel gegen den TV Ebern, gegen den in der Vorrunde einer der beiden Siege gelang. Eine Woche später steht ein Doppelspieltag in Nürnberg auf dem Plan.

Beim TSV Eintracht stehen in der Landesliga acht Niederlagen nur je ein Sieg und ein Unentschieden gegenüber. Damit wird in dem Elfer-Teilnehmerfeld der neunte Tabellenplatz belegt (3:17 Punkte). Der Rückstand zum Relegationsplatz (7:13) beträgt vier und zum Nichtabstiegsplatz (9:11) bereits sechs Punkte. Es wird für den Neuling also recht schwer den sofortigen Wiederabstieg zu verhindern. Vielleicht ist von Vorteil, dass er von den restlichen zehn Begegnungen gleich sieben in heimischer Halle bestreiten kann. Dabei könnte er sogar gleich zu Beginn der Rückrunde bei entsprechend guten Auftritten viel Selbstvertrauen tanken, denn gleich viermal am Stück genießt er Heimvorteil. Dies beginnt bereits am 12. Januar mit der Partie gegen den TSV Windheim. Es gastieren dann der TTC Burgkunstadt (20. Januar), der TTC Rödental (26. Januar) und der TSV Zell (3. Februar) in der Domstadt. In der Zeit vom 2. bis 16. März gehen drei Heimpartien am Stück über die Bühne. Von den in der Vorrunde im Einsatz gewesenen Spielern verzeichnet nur Spitzenspieler Michael Hennemann eine positive Einzelbilanz (8 Spiele/10:6 Punkte). Mit von der Partie waren weiterhin: Rainer Haderlein (9/1:17), Stefan Brall (9/5:13), Jürgen Rädlein (5/0:10), Stefan Eichfelder (8/7:9) und Ferdinand Singer (1/0:2). Aufgrund dieser Resultate ergibt sich eine neue Ranglistenfolge, indem der bisherige Ergänzungsspieler Eichfelder auf Position zwei vorrückt und der bislang dort gestandene Haderlein auf Nummer vier zurückfällt. Nummer eins bleibt Hennemann und drei Stefan Brall.

Ein etwas kurioses Bild könnte es am Saisonende geben, wenn nämlich die zweite Mannschaft der TSG 2005 Bamberg als derzeitiger Tabellenzweiter der Bezirksoberliga in die Landesliga aufsteigen würde und die erste Vertretung in den sauren Apfel des Abstiegs aus der Verbandsliga beißen müsste. Dann wären nämlich beide TSG-Mannschaften Konkurrenten in der Landesliga. Sollte der zweiten Mannschaft der Aufstieg nicht gelingen, dann ist nicht ausgeschlossen, dass sie in der kommenden Saison mit der dritten Garnitur gemeinsam in der Bezirksoberliga vertreten ist. Die „Dritte“ ist nämlich als Spitzenreiter in der Bezirksliga auf bestem Weg zum Titelgewinn und den damit verbundenen Aufstieg.

Die Platzierungen der Bamberger Bezirksteams: Bezirksoberliga (12 Mannschaften) - 2. Platz TSG Bamberg II, 12. TSV Schesslitz. Bezirksliga (12) – 1. TSG 2005 Bamberg III, 2. SV Walsdorf, 4. DJK Don Bosco Bamberg, 8. RMVC Strullendorf, 10. SpVgg Trunstadt, 11. SV Walsdorf II. hf / Hans Franz

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