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Mannschaftssport Erwachsene  

Weidhausen und Bayreuth trennen sich unentschieden

Verbandsliga Nordost der Herren

Yannick Rauscher (links) und David Fischer vom FC Adler Weidhausen gewannen gegen Bayreuth ihr Doppel. Während in den Einzeln Fischer stark aufspielte und nicht zu bezwingen war, blieb Rauscher sieglos. Foto: Hans Franz

Weidhausen – Die Tischtennis-Herren des FC Adler Weidhausen dürfen sich in der Verbandsliga nach dem 5:5 am Samstagnachmittag gegen den bisher noch ungeschlagenen FC Bayreuth weiterhin zum Führungstrio zählen (8:4 Punkte). Die beiden noch vor ihnen platzierten Teams vom TTSC Kümmersbruck (11:3) und DJK Sparta Noris Nürnberg (10:2) standen sich direkt gegenüber und trennten sich ebenfalls mit einem 5:5-Unentschieden. Da sich das Adler-Team gegen die Wagnerstädter mit 2:4 im Hintertreffen befand, schien sich die zweite Saisonniederlage anzubahnen. Doch so weit kam es dann doch nicht, und dies nicht zuletzt eines einmal mehr überragenden David Fischer, der einfach nicht zu bezwingen war. An diesem Samstag, 23. November, steht für Weidhausen die hohe Auswärtshürde beim Rangzweiten in Nürnberg auf dem Plan.

FC Adler Weidhausen – FC Bayreuth 5:5

In dem über zweieinhalbstündigen Match vor einer stattlichen Zuschauerzahl wurde zum Auftakt von jeder Seite ein Doppel nach stets vier Durchgängen gewonnen. Etwas schade war hierbei, dass das heimische Duo Joel Fischer/Manuel Bojer in der Verlängerung des vierten Satzes mit 11:13 scheiterte und so ein eventuell noch möglicher positiver Ausgang verhindert wurde. Während im ersten Tageseinzel David Fischer mit Marco Zirkel kurzen Prozess machte, geriet sein Bruder Joel trotz seiner 1:0-Satzführung gegen die Gäste-Nummer eins Yannick Wolff mehr und mehr auf die Verliererstraße und musste den 2:2-Ausgleich zulassen. Nun kam es recht unangenehm für die Hausherren, denn sowohl Bojer als auch Rauscher mussten stets nach dem 1:1-Satzgleichstand Federn lassen. Nach dem damit einhergehenden 2:4-Rückstand schien der fünfte Zähler für die Wagnerstädter in der Luft zu liegen, da David Fischer im ersten Satz gegen Wolff den Kürzeren zog (10:12). Doch der 18-jährige wartete mit einer starken Willensleistung auf und riss mit einem 11:7, 11:9 und 13:11 das Ruder noch herum. Nun war auch Verlass auf seinen drei Jahre älteren Bruder Joel, der den umjubelten 4:4-Gleichstand herstellte. Als Bojer die erste Geige gegen Paul Späthling spielte, schien nach dieser 5:4-Führung sogar der Heimerfolg möglich zu sein. Doch so weit kam es dann doch nicht, denn in der letzten Tagespartie blieb Rauscher gegen den Bayreuther Neuzugang Vijah Ratnarajah (kam vom TTC Rugendorf) mit 10:12, 9:11 und 7:11 auf der Strecke.

Ergebnisse: D. Fischer/Rauscher – Späthling/Ratnarajah 3:1, J. Fischer/Bojer – Wolff/Zirkel 1:3, D. Fischer – Zirkel 3:0, J. Fischer – Wolff 1:3, Bojer – Ratnarajah 1:3, Rauscher – Späthling 2:4, D. Fischer – Wolff 3:1, J. Fischer – Zirkel 3:1, Bojer – Späthling 3:0, Rauscher – Ratnarajah 0:3. hf / Hans Franz

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