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Mannschaftssport Erwachsene  

FC Baunach künftig Bezirksoberligist

Relegationsspiele der Bamberger Teams

Das Team des FC Baunach um Mannschaftsführer Michael Waßmann hat in der „Verlängerung“, sprich in der Relegation, den Aufstieg in die Bezirksoberliga geschafft. Foto: Hans Franz

Nachdem die Punkterunde 2024/25 kürzlich zu Ende ging, hatten zweitplatzierte Mannschaften noch die Möglichkeit über die Relegation zum Mitaufstieg. Andere Teams wiederum kämpften um den Klassenerhalt.

Musste in der Bezirksliga Bamberg/Lichtenfels der FC Baunach nur wegen des geringeren Spielverhältnisses der punktgleichen DJK Don Bosco Bamberg den Vortritt als Meister lassen, so hat er nun über die Relegationsrunde den Mitaufstieg in die nächsthöhere Bezirksoberliga erreicht. Die Gegner waren der TSV Untersiemau II, Tabellenachter der Bezirksoberliga, und die SG Köppelsdorf, Vizemeister der Bezirksliga Coburg/Neustadt. Die Baunacher gingen mit viel Elan beide Begegnungen an und trumpften dabei unerwartet gewaltig auf. Zum Auftakt war nach 90 Minuten die thüringische SG Köppelsdorf mit 9:1 in die Schranken gewiesen. Etwas mehr gefordert war Baunach in dem zweistündigen Match gegen die dritte Vertretung des TSV Untersiemau. Doch der FC legte los wie die Feuerwehr und ging mit dem Gewinn der beiden Doppel und der Einzel von Julias Waßmann (2), Thomas Will, Michael Waßmann und Stefan Winkler mit 7:0 in Front, womit der zweite Tagessieg und der Aufstieg vorzeitig perfekt waren. Erst danach gelang dem Coburger Vertreter eine Ergebniskorrektur zum 8:2-Endstand. Den zweiten Platz hinter Baunach (4:0 Punkte/17:3 Spiele) sicherte sich Köppelsdorf (2:2/7:13) mit einem 6:4-Erfolg gegen Untersiemau II (0:4/6:14).

Nicht in den sauren Apfel des Abstiegs muss der Bezirksligist TSV Schesslitz beißen. Als Tabellenachter stand der Ligaverbleib, den er um zwei Zähler verpasste, auf der Kippe. Doch in der Relegation zeigte er sich nervenstark und behielt zunächst gegen den TV Schwürbitz III (Vizemeister der Bezirksklasse A, Lichtenfels) mit 6:4 die Oberhand. Noch etwas deutlicher fiel mit 7:3 der Sieg gegen den RMVC Strullendorf II (Zweitplatzierter der Bezirksklasse A, Bamberg) aus. Zwar gingen in dieser Partei die beiden Eingangsdoppel verloren, doch dann gab das Quartett mit Wolfgang Loch, Alexander Wirth-Hau, Michael Zimmermann und Thomas Rudolph nur noch ein Einzel ab. Endstand: 1. Schesslitz (4:0 Punkte/13:7 Spiele), 2. Strullendorf II (2:2/10.10), 3. Schwürbitz III (0:4/7:13).

Als Tabellenvorletzter der Bezirksklasse A stand der SV Zapfendorf am Rande des Abstiegs. Doch das entscheidende Relegationstreffen gewann er gegen den TSV Eintracht Bamberg IV (Tabellendritter der Bezirksklasse B, Bamberg) mit 7:3.

Jubel beim TSV Windeck-Burgebrach II. Als Drittplatzierter der D-Klasse, Bamberg-Nord, erhielt er noch die Chance zum Mitaufstieg. Beim entscheidenden Match gegen den TSV Schlüsselfeld III (Achter der Bezirksklasse C, Bamberg-Nord) herrsche Spannung bis zum letzten Ballwechsel. Dies deshalb, da Burgebrach seine 5:3-Führung nicht ins Ziel brachte und sich mit einem 5:5-Unentschieden zufriedengeben musste. Doch beim Auszählen der Sätze dann große Freude, denn mit 23:19 lag man vorne und hatte damit den Aufstieg in die Bezirksklasse C in der Tasche.

In der Bezirksklasse C, Bamberg-Süd, musste der RMVC Strullendorf VI (achter Tabellenplatz) um den Ligaverblieb bangen. Er gewann aber die Relegationspartie gegen DJK Teutonia Gaustadt III (dritter der Bezirksklasse D) mit 7:3 und braucht nicht in den sauren Apfel des Abstiegs beißen. hf / Hans Franz

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