Erfolgreich starteten die Tischtennis-Herren des TTC Tiefenlauter und des FC Adler Weidhausen in die neue Saison der Verbandsliga. In beide Teams war der Gegner der SC 1904 Nürnberg. Während Tiefenlauter zu Hause den Gästen aus der größten Stadt Frankens mit 10:0 die Höchststrafe erteilte, behielt einen Tag später das Adler-Team in der Noris mit 6:4 die Oberhand. Noch nicht im Einsatz war der TSV Untersiemau. Er genießt an diesem Samstag, 4. Oktober, ab 17.30 Uhr Heimrecht im Aufsteigerduell gegen den TTC Waldershof. Am gleichen Tag kommt es zum interessanten Derby in Weidhausen gegen Tiefenlauter (17 Uhr).
TTC Tiefenlauter – SC 1904 Nürnberg 10:0
Die über die Relegation noch aufgestiegenen Hausherren präsentierten sich mit Neuzugang Paul Hofmann in prächtiger Spiellaune. Dass der auf Position zwei nominierte Ex-Rugendorfer, der zuletzt für die TSG 2005 Bamberg aufgeschlagen hat, auch eine Verstärkung ist, stellte er gleich bei seinen ersten Auftritten im Lautertal unter Beweis. Zunächst blieb er im Doppel mit Trifon Lengerov ohne Satzverlust und im weiteren Verlauf gab er in seinen zwei Einzeln nur einen unbedeutenden Satz ab. Die Überlegenheit des TTC zeigen unter anderem die 3:0-Satzerfolge in den beiden Doppeln und in fünf der acht Einzel. In den Entscheidungssatz mussten je einmal Lengerov und zum Abschluss Kai Müller. Während Lengerov nach dem 1:2-Rückstand noch mit einem 12:10 und 11:2 den Hebel umlegte, ließ im entscheidenden fünften Durchgang Müller mit einem 11:6 nicht mehr viel anbrennen. Letztlich spricht auch das Gesamt-Satzverhältnis von 30:5 eine deutliche Sprache.
Ergebnisse: Lengerov/Hofmann – Brandl/Mlynkowiak 3:0, Forkel/Müller – Hennemann/Kies 3:0, Lengerov – Brandl 3:2, Hofmann – Hennemann 3:0, Forkel – Kies 3:0, Müller – Mlynkowiak 3:0, Lengerov – Hennemann 3:0, Hofmann – Brandl 3:1, Forkel – Mlynkowiak 3:0, Müller – Kies 3:2.
SC 1904 Nürnberg - FC Adler Weidhausen 4:6
Auch in heimischer Halle drohte Nürnberg eine Abfuhr, denn die Gäste legten eine 4:1-Führung hin. In diesem Abschnitt war es die Formation David Fischer/Yannick Rauscher die ihr Doppel und Joel Fischer, David Fischer sowie Manuel Bojer ihr erstes Einzel gewannen. Nicht so gut lief es bei Rauscher, der sein Einzel nach vier Sätzen abgeben musste und so die Einheimischen auf 2:4 verkürzten. Verlass war jedoch auf die beiden Fischer-Brüder, die mit ihrem jeweils zweiten Einzelerfolg und dem damit einhergehenden 6:2-Vorsprung vorzeitig den Auswärtssieg perfekt machten. Die Niederlagen in den letzten zwei Paarungen von Rauscher und Bojer bedeuteten somit nur eine Ergebniskorrektur.
Ergebnisse: Hennemann/Kies – D. Fischer/Rauscher 1:3, Brandl/Mlynkowiak – J. Fischer/Bojer 3:1, Hennemann – J. Fischer 2:3; Brandl – D. Fischer 0:3, Mlynkowiak - Bojer 0:3, Kies – Rauscher 3:1, Hennemann – D. Fischer 1:3, Brandl – J. Fischer 2:3, Mlynkowiak – Rauscher 3:1, Kies – Bojer 3:0. hf / Hans Franz









