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Mannschaftssport Erwachsene  

Unterlauter entführt aus Bamberg drei Punkte

Landesliga Nordnordost der Herren

Jan Schwadtke (Bild), Mannschaftsführer des abstiegsbedrohten TTC Rödental, verbuchte beim 1:9 gegen Windheim den Ehrenpunkt. Foto: Hans Franz

In der Landesliga hatte der TSV Unterlauter einen Doppelspieltag in der Domstadt zu bestreiten. Während er sich zunächst vom Aufsteiger TSV Eintracht Bamberg mit einem Unentschieden trennte, gewann er einige Stunden später bei der TSG 2005 Bamberg. Aufgrund dieser drei Punkte haben die Lautertaler ihr Punkteverhältnis auf 16:10 erhöht und sind auf den vierten Tabellenplatz vorgerückt. Nicht so gut läuft es beim Tabellenvorletzten TTC Rödental (5:21 Punkte). Wenngleich die 1:9-Niederlage nicht den Spielverlauf widerspiegelt, musste sie gegen den Rangzweiten TSV Windheim (12:2) einkalkuliert werden, denn schließlich spekuliert dieser noch auf den Titelgewinn.

TSV Eintracht Bamberg – TSV Unterlauter 5:5

Nach den zwei Begegnungen in Bamberg lautete wohl das Fazit bei Unterlauter: „Zwei Punkte wollten wir mindestens mit nach Hause mitnehmen, drei sind es geworden, vier hätten es sein können.“  Dass es nicht die volle Ausbeute von vier Zählern wurde, hatte seinen Grund unter anderem darin, weil bei der Eintracht die 5:3-Führung nicht über die Ziellinie gebracht wurde. Bis zum zwischenzeitlichen 3:3 befanden sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Als dann Max Keller und Anton Kleiner, beide hatten gemeinsam zum Auftakt ihr Doppel gewonnen, nichts anbrennen ließen und damit die erstmalige Führung herstellten (5:3), schien der Sieg greifbar. Noch so weit kam es dann doch nicht, da die zwei letzten Tagespartien an die Einheimischen gingen. Ärgerlich war dabei, dass Sebastian Probst, der sein erstes Einzel gewonnen hatte, nach seiner 2:1-Führung noch die Segel streichen musste.

Ergebnisse: Eichfelder/Haderlein - Keller/Kleiner 0:3, Kepic/Hack - Probst/Wagle 3:2, Kepic – Kleiner 3:0, Eichfelder - Keller 0:3, Hack – Wagle 3:0, Haderlein - Probst 2:3, Kepic – Keller 0:3, Eichfelder - Kleiner 1:3, Hack - Probst 3:2, Haderlein – Wagle 3:1.  

TSG 2005 Bamberg – TSV Unterlauter 4:6

Die Hausherren traten mit der Empfehlung an, in den zurückliegenden fünf Begegnungen aufgetrumpft zu haben (unter anderem zweimal mit 10:0). Damit waren die Gäste gewarnt. Sie gingen die Doppel sehr konzentriert an und wurden dafür mit der 2:0-Führung belohnt. Wie wichtig dieser Vorsprung sein sollte, stellte sich in den Einzeln heraus, denn beide Abschnitte endeten Unentschieden. Als Punktegarant erwies sich einmal mehr Spitzenspieler Max Keller der ungeschlagen blieb. Unbezwungen blieb auch Sebastian Probst, der ebenfalls 2,5 Punkte wie Keller zum Auswärtserfolg beisteuerte. Nicht das Glück auf seiner Seite hatte Anton Kleiner vor allem gegen Lorek, dem er dreimal in der Verlängerung unterlegen war (14:12, 11:13, 11:8, 10:12, 10:12).

Ergebnisse: Lelle/Brielmaier – Probst/Meyer 0:3, Lorek/Jörg – Keller/Kleiner 2:3, Lelle – Kleiner 3:0, Lorek – Keller 0:3, Brielmaier – Meyer 3:2, Jörg – Probst 1:3, Lelle – Keller 0:3, Lorek – Kleiner 3:2, Brielmaier – Probst 0:3, Jörg – Meyer 3:1.

TTC Rödental – TSV Windheim 1:9

Erwartungsgemäß gab es für Rödental gegen das Spitzenteam aus dem oberen Frankenwald nichts zu erben. Allerdings fiel die Niederlage unter anderem deshalb so deutlich aus, weil in drei Paarungen im entscheidenden fünften Durchgang stets knapp der Kürze gezogen werden musste. Dennoch sorgten die Einheimischen für eine deftige Überraschung, und zwar in Person ihres Mannschaftsführers Jan Schwadtke. Er zwang mit Stefan Schirmer (20:3-Siege) einen der besten Ligaspieler in die Knie (11:5, 12:10, 10:12, 4:11, 11:8) und sorgte damit zugleich für den Ehrenpunkt. Jan Schwadtke zur derzeitigen Situation des TTC: „Aufgrund verschiedener gesundheitlicher Probleme schaffen wir es nicht mehr die Leistung aus den Vorjahren abzurufen. Gegen Windheim waren wir bei einigen Paarungen nah dran. Aber man kann eben nur dann punkten, wenn drei von vier Spielern einen guten Tag haben und dies war in dieser Saison leider noch nicht der Fall. Nun stehen die restlichen fünf wichtigen Partien an. Mal schauen, ob wir den Bock noch umstoßen können.“

Ergebnisse: Schwadtke/Weidemüller – Schirmer/Grosch 0:3, Drotleff/Lippmann – Girke/Trebes 2:3, Schwadtke – Girke 2:3, Hannes Drotleff – Schirmer 1:3, Marius Lippmann – Trebes 2:3, Silvan Weidemüller – Grosch 0:3, Schwadtke – Schirmer 3.2, Drotleff – Girke 0:3, Lippmann – Grosch 0:3, Weidemüller – Trebes 1:3. hf / Hans Franz

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