Von den drei in der Verbandsliga vertretenen Mannschaften aus dem Kreis Coburg war nur der TTC Tiefenlauter am Wochenende im Einsatz. Und dieser nutzte seine Chance noch einen der beiden Spitzenplätze zu erreichen. Mit 7:3 nahmen die Lautertaler (16:10 Punkte) die Hürde bei der ebenfalls noch zum Favoritenkreis gehörenden SpVgg Erlangen (17:11). An diesem Samstag, 21. März, muss der TTC erneut auswärts ran und dies beim momentanen Spitzenreiter TV 1848 Erlangen (21:9). Ein weiteres Spitzenspiel steigt in der Oberpfalz beim TTC Waldershof (15:11) gegen den FC Adler Weidhausen (19:9). Heimrecht genießt ab 17.30 Uhr der TSV Untersiemau (13:17) gegen die SpVgg Erlangen.
SpVgg Erlangen - TTC Tiefenlauter 3:7
Zum Vorrundenabschluss wies Tiefenlauter noch das ausgeglichene Punkteverhältnis von 8:8 auf und da dachte wohl niemand daran, dass er noch in den Meisterschaftskampf eingreifen kann. Dies erst recht nicht, als er zum Rückrundenauftakt in Kronach verlor und so sogar ein negatives Konto aufwies. Doch mit zuletzt vier Siegen in Folge hat er nur einen Minuszähler weniger als der Tabellenführer TV Erlangen.
Am Wochenende hatte er mit der SpVgg Erlangen einen Gegner vor der Brust, der ebenfalls noch im Titelrennen war und noch ist. Dass der TTC zu einem letztlich klaren Auswärtserfolg kam, danach sah es bis zum zwischenzeitlichen 3:3 nicht aus. In diesem Abschnitt hatte Trifon Lengerov sein Einzel und kurz zuvor das Doppel mit Paul Hofmann gewonnen. Den dritten Zähler steuerte Jürgen Forkel bei, der zwar nach Sätzen mit 1:2 hinten lag, dann aber zu Bestform auflief und Frank Zhao mit 11:8 und 11:3 noch in die Schranken wies. Ebenfalls über die volle Distanz musste Forkel zu Beginn der Partie im Doppel mit Kai Müller. Doch beide brachten ihren 2:1-Vorsprung nach einem 7:11 und 9:11 nicht ins Ziel. In den fünften Satz gegen Daniel Kotzian musste auch Kai Müller, und auch er scheiterte hier mit 7:11 in der entscheidenden Phase. Nach diesem 3:3 war es zunächst Lengerov, der den heimischen Spitzenspieler Alexander Burkard ohne Satzverlust niederhielt. Gegen diesen Burkard hatte Paul Hofmann zuvor das Nachsehen. Auch sein zweites Einzel war hart umkämpft, doch Hofmann behielt gegen Jonas Scheer die Nerven und im Entscheidungssatz knapp die Oberhand (12:10, 12:14, 11:9, 9:11, 11:9). Nicht weniger spannend verlief das Match zwischen Kai Müller und Zhao, und auch hier hatte der TTCler am Ende die Nase vorne (10:12, 14:12, 11:6, 13:15, 9:11). Mit diesem dritten Sieg nacheinander hatte sich Tiefenlauter nicht nur mit 6:3 in Front gebracht, sondern zugleich zwei wichtige Punkte vorzeitig eingetütet. In der letzten Tagespaarung setzte Forkel noch einen drauf und erhöhte auf 7:3.
Ergebnisse: Burkardt/Scheer – Müller/Forkel 3:2, Zhao/Kotzian - Lengerov/Hofmann 0:3, Burkard – Hofmann 3:0, Scheer - Lengerov 0:3, Zhao - Forkel 2:3, Kotzian – Müller 3:2, Burkard - Lengerov 0:3, Scheer - Hofmann 2:3, Zhao – Müller 2:3, Kotzian - Forkel 1:3. hf / Hans Franz









