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Mannschaftssport Erwachsene  

Knappe 4:6-Niederlage für Unterlauter nach 4:4

Landesliga Nordnordost der Herren

Anton Kleiner (links) und Max Keller nach ihrem letzten Saisonspiel für den TSV Unterlauter. hf

In der Landesliga musste der TSV Unterlauter zum zweiten Mal nacheinander eine 4:6-Heimniederlage registrieren. Doch trotz dieser kleinen Negativserie bleibt er mit dem positiven Punktekonto von 20:16 Tabellenvierter und hat damit die Saison abgeschlossen. Zwar hat der TTC Rödental (12:24 Punkte) beim SV Rothenkirchen (13:21) mit 8:2 aufgetrumpft, aber trotzdem besteht die Gefahr, dass er auf den Abstiegs-Relegationsplatz noch zurückfällt. Dies dann, wenn der TSV Eintracht Bamberg (11:23) seine letzte Serienpartie beim Schlusslicht TSV Windheim II (2:32) gewinnt.

TSV Unterlauter – TTC Burgkunstadt 4:6

Beide Teams lieferten sich einen spannenden Kampf, bei dem erst nach dem 4:4-Zwischenstand die Entscheidung zu Gunsten der Gäste, die noch auf den Aufstiegs-Relegationsplatz schielen, fiel. Die Partie begann mit einem leichten Vorteil für die Einheimischen, indem das Doppel Keller/Kleiner und Max Keller im ersten Tageseinzel ohne Satzverlust blieb. Doch nach diesem knappen 2:1-Vorsprung hatte Anton Kleiner nach vier und Sebastian Probst gar erst nach fünf Sätzen recht unglücklich das Nachsehen (9:11 im 5. Satz). Da auch Jannis Baudler, der als Ersatz für die urlaubsbedingt fehlende Elina Meyer zum Einsatz kam, bei seiner 0:3-Satzniederlage zweimal hauchdünn (9:11, 11:13) Federn lassen musste, lagen die Gäste mit 4:2 in Front. Mit Beginn der zweiten Einzelrunde konnte Keller nach anfänglichen Schwierigkeiten (9:11) dem Spiel gegen Sven Pol seinen Stempel aufdrücken (11:8, 11:7, 11:7) und auf 3:4 verkürzen. Zwischen Kleiner und Ricco Linz entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Eigentlich hätte Kleiner nach der 2:1-Führung im vierten Durchgang alles klar machen können. Doch er musste mit 9:11 passen, ehe er aber im fünften Satz fehlerlos agierte und mit 11:3 triumphierte. Damit stand es 4:4. Doch dann wurde Probst zum Pechvogel des Tages, indem er den ersten und zweiten Satz jeweils mit 10:12 verlor. Zwar schaffte er den 2:2-Gleichstand, doch im fünften Durchgang geriet er mit 8:11 auf die Verliererstraße. Letztlich konnte Baudler trotz ansprechender Leistung den sechsten Siegpunkt für die „Schuhstädter“ nicht mehr verhindern.

Ergebnisse: Keller/Kleiner – Linz/Nidetzky 3:0, Probst/Baudler – Pol/Eideloth 0:3, Keller – Linz 3:0, Kleiner – Pol 1:3, Probst – Eideloth 2:3, Baudler – Nidetzky 0:3, Keller – Pol 3:1, Kleiner – Linz 3:2, Probst – Nidetzky 2:3, Baudler – Eideloth 1:3.

SV Rothenkirchen – TTC Rödental 2:8

Die Gäste waren sich ihrer schwierigen Situation bewusst und gingen entsprechend kämpferisch in die Partie und wurden dafür am Ende mit einem Kantersieg belohnt. Nervenstärke war unter anderem zum Auftakt dem Doppel Marius Lippmann/Silvan Weidemüller abverlangt worden. Beide befanden sich nämlich mit 1:2-Sätzen im Hintertreffen, ehe sie mit einem 11:9 und 11:7 den Hebel noch umlegten. Über die volle Distanz musste Lippmann auch in seinem zweiten Tageseinzel, bei dem er im fünften Durchgang mit 11:7 die Oberhand behielt und auf 5:2 erhöhte. Zuvor hatten Niklas Braun und Tan Khang Chung ihre Einzel verloren. Besser lief es für Braun in seinem zweiten Einzel, indem er nach dem 1:1-Satzgleichstand mit einem 11:5 und 11:8 die erste Geige spielte und den sechsten Siegpunkt markierte. In der Endphase schraubten Weidemann und Chung den Vorsprung auf 8:2 hoch.

Ergebnisse: Meußgeier/Gehring – Braun/Chung 0:3, Hammerschmidt/Scherbel – Lippmann/Weidemüller 2:3, Hammerschmidt – Braun 3:0, Scherbel – Lippmann 1:3, Meußgeier – Chung 3:2, Gehring – Weidemüller 1:3, Hammerschmidt – Lippmann 2:3, Scherbel – Braun 1:3, Meußgeier – Weidemüller 0:3, Gehring – Chung 1:3. hf / Hans Franz

Abschied beim TTC Unterlauter

Unterlauter - Wehmut herrschte am Samstag kurz nach 19 Uhr im Lager des TSV Unterlauter nach dem Spiel gegen Burgkunstadt. Nicht aber wegen der 4:6-Niederlage, sondern weil zwei Spieler in der nächsten Saison nicht mehr zu Verfügung stehen. Während Spitzenspieler Max Keller zum FC Adler Weidhausen wechseln wird, beendet Anton Kleiner vorerst seine Punktspieleinsätze. Er widmet sich künftig intensiv seinem Studium und dem anstehenden Referendariat.

Rückblickend spricht Kleiner von zwei unfassbar, großartigen Landesligaserien. 2013 sei er mit 13 Jahren zum TSV gewechselt und habe in der Folge dem Verein, seinen Trainern und Mitspielern alles zu verdanken. „Ich bin unglaublich dankbar und stolz so lange für diesen Verein gespielt zu haben. Ich werde deshalb den TSV weiterverfolgen, weil es trotzdem mein Herzensverein bleiben wird.“ Ein Dankeschön richtet er an seinen Doppelpartner Max Keller. Mit ihm hatte er gemeinsam 13 Begegnungen bestritten und dabei elf Paarungen gewonnen. Kleiner wünschte Keller bei seiner neuen Station in Weidhausen immer den richtigen Aufschlag. „Neben Max war es auch für mich ein emotionaler Abend“, so der bisherige TSV-Mannschaftsführer, dem unsere Sportredaktion für seine stets informativen Statements dankt. hf

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