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Mannschaftssport Erwachsene  

TSV Eintracht Bamberg muss in die Relegation

Landesliga Nordnordost der Herren

Einer der wohl unglücklichsten Spieler am Samstagabend war Rainer Haderlein (Bild) vom TSV Eintracht Bamberg. Er hatte zwar sein erstes Einzel in Windheim gewonnen, doch in der letzten Tagespartie scheiterte er in der Verlängerung des fünften Durchgangs, so dass ihm der sechste Siegpunkt versagt blieb. Foto: Hans Franz

In der Landesliga konnte am letzten Spieltag der TSV Eintracht Bamberg die Möglichkeit, den Abstiegs-Relegationsplatz noch zu verlassen, nicht nutzen. Er kam beim Schlusslicht TSV Windheim II über ein 5:5 nicht hinaus. Der TTC Rödental weist zwar nach Saisonende mit 12:24 Zählern das gleiche Punktekonto wie die Domstädter auf, jedoch hat der Coburger Vertreter mit 67:113 gegenüber 61:119 das bessere Spielverhältnis und belegt damit den Nichtabstiegsplatz. Dass man die Enttäuschung bei den Bambergern verstehen kann, hat einen besonderen Grund, wobei man sagen kann: „Wenn wir schon Pech haben, dann aber kräftig“. Nach der 5:4-Führung bei Windheim II ging nämlich die letzte Tagespartie in der Verlängerung des Entscheidungssatzes recht unglücklich verloren. Mit dem sechsten Punkt wäre der Auswärtssieg nicht nur zu Buche gestanden, sondern das jetzige Punktekonto würde 13:23 Zähler betragen und dies wäre nach dem letztjährigen Aufstieg der Klassenerhalt gewesen. Doch noch ist der Abstieg nicht besiegelt, denn in der Relegationsrunde gibt es noch eine Chance. Gegner sind die jeweiligen Vizemeister der Bezirksoberligen West und Ost, der FC Adler Weidhausen III und der TV Konradsreuth.

Leer ging zwar auch die TSG 2005 Bamberg gegen den Vizemeister TSV Windheim I aus, doch für sie hatte als Tabellenfünfter (19:17 Punkte) dieses Treffen nur noch statistische Bedeutung.

TSV Windheim II – TSV Eintracht Bamberg 5:5

Obwohl die Hausherren als Absteiger schon lange feststanden warfen sie noch einmal alles in die Waagschale und gingen aufgrund dieses Engagements mit 3:0 in Führung. Doch nach diesem 0:3-Rückstand ging ein Ruck durch die Reihen der Bamberger und diese rissen mit Siegen von Ralph Kepic (2), Rainer Haderlein und Benjamin Hack das Ruder zum eigenen 4:3-Vorspung herum. Stefan Eichfelder, der sein erstes Einzel knapp im Entscheidungssatz verloren hatte, musste sich erneut beugen und den 4:4-Ausgleich zulassen. Der fünfte Zähler für Windheim lag in der Luft, da Benjamin Hack nach Sätzen mit 0:2 hinten lag. Doch er verstand zu kontern und drehte mit einem 14:12, 11:7 und 11:7 den Spieß zur 5:4-Gesamtführung um. Der Auswärtssieg war nun greifbar, dies vor allem weil Haderlein mit 2:1 vorne lag. Doch ein deutliches 3:11 führte zum 2:2-Gleichstand, ehe mit 11:13 auch der entscheidende fünfte Durchgang den Bach hinunter ging.

Ergebnisse: Raab/Neubauer - Eichfelder/Haderlein 3:1, A. Neubauer/Trebes – Kepic/Hack 3:1, A. Neubauer – Eichfelder 3:2, Raab – Kepic 0:3, Trebes – Haderlein 0:3, M. Neubauer – Hack 1:3, A. Neubauer – Kepic 1:3, Raab - Eichfelder 3:0, Trebes - Hack 2:3, M. Neubauer – Haderlein 3:2.

TSG Bamberg – TSV Windheim I 3:7

Da für die TSG die Saison gelaufen war, brachten sie nur Spieler aus der 2., 3. und 4. Mannschaft zum Einsatz. Die Gäste hingegen wollten sich als Aufstiegs-Relegationsplatzinhaber keine Blöße geben.

Ergebnisse: Jörg/Thomer – Schirmer/Grosch 0:3, Weiskopf/Schneider – Girke/Rau 3:1, Weiskopf – Girke 1:3, Jörg – Schirmer 0:3, Schneider – Rau 3:1, Thomer – Grosch 0:3, Weiskopf – Schirmer 0:3, Jörg – Girke 3:2, Schneider – Grosch 0:3, Thomer – Rau 1:3. hf / Hans Franz

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